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Meissner Sportverein 08
Behindertensport

Trainingsstätten und -zeiten


Behindertensport

Gymnastikraum DRK-Werkstatt für  behinderte Menschen
Meißen, Ziegelstraße 5
Trainingstage: Di, 08:30 Uhr - 11:00 Uhr

Behindertenschwimmen

Freizeit- und Erlbenisbad "Wellenspiel" Meißen
Trainingstage: Di, 09:00 - 10:15 Uhr


Leitung

 

Abteilungsleiter
Gerlinde Hertrampf
Ziegelstraße 5, 01662 Meißen
Tel.: 03521 763739

Übungsleiter Behindertensport
Praxis für Physiotherapie A. Hilger, Frau Ortlieb
Dresdner Straße 4 a, 01662 Meißen
Tel.: 03521 727796

Behindertenschwimmen
Frau Troeger, Schwimmmeisterin

 

 

Ziele des Behindertensports

Behindertensport 

  • Selbstständiges Umkleiden
    Erhalt und Verbesserung der Selbstständigkeit, Training der Aktivitäten des täglichen Lebens

  • Erwärmung
    Lockerung der gesamten Muskulatur zur Vorbeugung von Über- undFehlbelastungen der Muskeln,Sehnen, Bänder und Gelenke

  • Gymnastik
    Schulung der Selbst- und Körperwahrnehmung, Gleichgewichtstraining, Rückenschule

  • Dehnübungen
    Erhalt des vorhandenen Bewegungsausmaßes und schrittweise Erweiterung

  • An- bzw. Entspannen der Muskulatur
    Kräftigung und Stärkung besonders der Extremitäten und der Bauchmuskulatur
     

  • Laufen und Rennen
    Verschiedene Gangarten schulen das Gleichgewicht und  steigern die Kondition

  • Hindernislauf
    Schulung der Merkfähigkeit, Konzentration, Orientierung
     

     

Behindertenschwimmen

  • Duschen
    Förderung der Körperhygiene

    Aufenthalt im Wasser
    Körperwahrnehmung und Erfahrung

  • Bewegung im Wasser
    Entlastung von Gelenken durch die Tragfähigkeit des Wassers

 

  • Schwimmen
    Kräftigung der gesamten Muskulatur, insbesondere der Rückenmuskulatur


     

Allgemeine Aspekte

  • bessere Durchblutung des Körpers
  • Stärkung des Immunsystems
  • Vermittlung von Erfolgserlebnissen
  • Abbau von Frust und Aggression
  • Stärkung des Selbstbewußtseins und des Selbstwertgefühls
  • Förderung der Belastbarkeit
  • Entspannung für Körper und Seele
  • Erhalt und Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten
  • Förderung einer gesunden Lebensweise
  • Ausgleich für Arbeitstätigkeit
  • Förderung des sozialen Lernens

  

Konzeptioneller Ansatz 

Didaktik und Methodik des Integrativen Sport- und Bewegungskonzeptes
(Quelle: Fachzeitschrift "Geistige Behinderung 4/06, 45. Jg.)

Körperarbeit als Basis für Sport- und Bewegungsangebote

Übergeordnete Ziele

Gesundheit, Selbstbestimmung, Teilhabe, Selbstwirksamkeit,
Handlungskompetenz und Kontrollüberzeugung

Intervensionskonzept für stereotype und selbstverletzende Verhaltensweisen


Komponenten

  Ausgewählte Einzelziele des Integrativen Sport- und Bewegungskonzeptes


Motorisch körperlicher Bereich

Körperanregung -
Vermittlung von Körper- und Materialerfahrung

  • Seinen Körper und sich spüren und wahrnehmen.
  • Positiven Bezug zum Körper entwickeln...
  • Anregung des ganzen Körpers.
  • Körper und Körperfläche als Wahrnehmungsorgan spüren (somatische Wahrnehmung).
  • Anregung einzelner Körperpartien.
  • Körperschema entwickeln

Passives Bewegungserleben -
Vermittlung von Bewegungserlebnissen über ein "Bewegtwerden"

  • Bewegung spüren - sich in Bewegung spüren.
  • Unterschied zwischen Bewegung und Ruhe erleben.
  • Bewegung in verschiedenen Lagen erleben.
  • Drehbewegung und Rotation erleben.
  • Unterschiede von langsamen und schnellen Bewegungen wahrnehmen

Aktives Bewegungserleben - 
Unterstützung und Anregung von Körperkontrolle und Eigenbewegung

  • Kopfhaltung selbstständig kontrollieren.
  • Auf Bewegungsereignisse (Lageveränderung) reagieren.
  • Zu Haltungspositionen/ Lageveränderungen selbst beitragen.
  • Sich an Bewegungsereignissen aktiv beteiligen.
  • Freudvolles Bewegen.
  • Kennenlernen grundlegender Bewegungsformen und alternativer Fortbewegungsmöglichkeiten


Sozialer Bereich

  • Beruhigung, Geborgenheit, und Sicherheit durch Körperkontakt erleben.
  • Verbalen Kobtakt, Blick- und Körperkontakt zulassen.
  • Blick- und Körperkontakt aufnehmen.
  • Erfahrung, selbst die Bewegung eines anderen zu beeinflussen, zu initieren.
  • Sich in eine Gruppe einfügen.


Kognitiver Bereich

Vermittlung verschiedener Wahrnehmungsbereiche:

  • Somatische Wahrnehmung
  • Vestibuläre Wahrnehmung
  • Vibratorische Wahrnehmung
  • Kinesthätische Wahrnehmung
  • Taktile Wahrnehmung

 

Psychischer Bereich
 

  • Initiative und Intentionalität in Bewegung mitteilen.
  • Auswirkung von eigener Bewegung erleben - Veränderung der Umwelt wahrnehmen.
  • Vermittlung von Erfolgserlebnissen - Aufbau von Selbstvertrauen.
  • Vermittlung von Körper- und Bewegungserfahrung, die eine Bereicherung der Bewegungssterotypien bewirken.


 

Mitglieder

In der Abteilung Behindertensport sind derzeit 44 Mitglieder regelmäßig sportlich tätig.

 

Nachwuchsarbeit

Werkstattintern wird für die Teilnahme an den Sportangeboten und deren kapazitiver Auslastung als begleitendes Angebot geworben.


 

Badminton
Behindertensport
Volleyball
Tischtennis
Fußball
Schiedsrichter
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