17.06.12
Zum Abschied gab’s ein gerechtes 1:1 gegen den SV Wesenitztal
In einem durchschnittlichen Spiel, merkte man beiden Mannschaften an, dass es für sie in diesem Spiel um nichts mehr ging.
Die Domstädter zeigten in den ersten Minuten Präsenz, konnten aber ihre ersten beiden Chancen in Minute 10 und 11 nicht nutzen. In der 10. Minute ist es Stefan Paulinsky der mit einem Distanzschuss das Gehäuse von Gäste– Keeper Eric Drossel nur knapp verfehlt und in der 11. Minute ist es André Salomon, der nach toller Vorarbeit von Arno Voigt, seinen Schuss nicht verwerten kann.
Für Salomon, der zum Großenhainer FV wechselt, war dies das letzte Spiel im Trikot des MSV. Vor Spielbeginn wurde er zusammen mit Trainer Mario Oster vom Präsidenten des Meissner SV 08, Axel Sauer, und von Abteilungsleiter und Mitspieler Erik Montwill feierlich verabschiedet. Unter großen Applaus des Meißner Publikums, war dies für André Salomon ein sehr emotionaler Moment, hatte er doch maßgeblichen Anteil am sofortigen Wiederaufstieg in der Vorsaison.
Im weiteren Spielverlauf waren es dann die Gäste, die das Zepter übernahmen und folgerichtig mit 1:0 in Führung gingen.
Erst ist es Thomas Latkolik, der in der 14. Minute MSV- Keeper Petr Sima aussteigen lässt und am leeren Tor vorbei schiebt und nur eine Minute später prüft Sten Albertowski den MSV- Keeper, der zur Ecke klären kann.
Schließlich können die Meißner dem Druck der Gäste nicht mehr standhalten und müssen zusehen, wie Peter Werner zur Führung für die Gäste einnetzt.
Für Meißens Torhüter Petr Sima eine bittere Pille, wurde auch er vor dem Spiel zusammen mit seinem Mannschaftskameraden und Landsmann Jiri Horinek in einem bewegenden Moment verabschiedet.
Genau wie Salomon, hatte auch Horinek, der 2008 von Sebnitz zum MSV wechselte und Sima der 2009 die Mannschaft verstärkte, großen Anteil am sofortigen Wiederaufstieg in die Beziksliga.
Wie in vielen anderen Spielen des MSV, war auch in diesem Petr Sima eine sichere Bank für seine Mannschaft und bewarte seine Farben vor einem 0:2, als Sten Albertowski in der 21. Minute am überragenden Schlussmann der Meißner scheitert.
Die Ostertruppe spielte sich langsam wieder in die Partie und erspielte sich gleich mehrere sehenswerte Chancen.
Erst ist es Salomon, der nach schöner Ballstafette von Schicke und Göhler den Ausgleich verpasst und danach Stefan Paulinsky, der nach Ecke Göhler den Ball per Kopf nicht im Tor der Gäste unterbringen kann.
Die Meißner nun wieder zurück im Spiel, belohnten sich mit dem Ausgleichstreffer in der 35. Minute. Ein aus spitzem Winkel hereingebrachter Ball durch Stefan Paulinsky landete am Innenpfosten, wo Salomon als dankbarer Abnehmer zum 1:1 Ausgleich einschieben konnte.
In Hälfte zwei verflachte das Spiel. Einzelne Chancen wie ein Kopfballaufsetzer von Salomon, der am Pfosten landete oder der Gewaltschuss von Stefan Paulinsky, den Gäste- Keeper Drossel glänzend parierte, konnten am Ergebnis nichts mehr ändern.
Ob es dem MSV gelingen wird, in der zweiten Saison nach dem Aufstieg, den Abgang der drei Leistungsträger Sima, Horinek und Salomon, nahtlos zu ersetzten, dürfte fraglich sein. Ähnlich sieht es auch der scheidende Trainer Mario Oster, der Petr Sima als den besten Torhüter der Liga sieht.
MSV: Sima (89.Nagel), Horinek (77. Flade), Schicke, Hanzlik, Göhler, Böhme (61.Reichelt), Salomon, Göhlert, Schroth, Voigt, Paulinsky
02.06.12
MSV deklassiert den VfL Pirna Copitz mit 5:1
In einem munteren Spiel, in dem der MSV 08 die klar bessere Mannschft war, bekam das Meißner Publikum einiges geboten.
Nach ausgeglichenem Beginn war es der MSV, der in der 14. Minute durch Jörg Göhler mit 1:0 in Führung ging.
Göhler, der in den letzten Spielen seiner Form hinterher lief, freute sich riesig über seinen Treffer.
Nach einer Flanke Böhme von links verpasst André Salomon nur knapp, aber der dahinter stehende Jörg Göhler nahm diese Flanke mustergültig an, tänzelte VfL – Keeper Marcel Lohse aus und schob zur verdienten Führung der Meißner ein.
Pirna, hoch konzentriert, versuchte sofort den Druck auf die Meißner zu erhöhen.
Die Meißner konsequent im Abwehrverhalten, versuchten die Copitzer Bemühungen im Keim zu ersticken und handelten sich dadurch immer wieder Freistöße ein.
Pirna, in Standards kreuz gefährlich, war dem Ausgleich sehr nah.
Nach einer Ecke von John Braun verpasst Johannes Hartmann mit dem Kopf nur knapp das Gehäuse von Petr Sima.
Kurz darauf wieder ein Freistoß des VfL, der nur um Haaresbreite das Meißner Tor verfehlt.
Diesmal war es Spielertrainer Elvir Jugo, der mit seinem Freistoß Martin Schumann bediente.
In Minute 32 war es dann soweit. Die Nummer eins des MSV, Petr Sima, versuchte einen Paß auf Pirnas Adis Islamovic abzufangen. Sima, der bei diesem Versuch nicht mehr an den Ball kam, musste mit ansehen, wie Berko Berthold zum 1:1 Ausgleich mustergültig einschob.
Frei von jeglichen Druck, zog die Mannschaft von Trainer Mario Oster ihr Spiel, völlig unbeeindruckt von diesem Tor, durch.
Der MSV drückte den VfL in die eigene Hälfte und erarbeitete sich Chance um Chance.
In der 35. Minute köpft André Salomon nach einer Flanke von Carlo Hanzlik nur knapp am VfL – Gehäuse vorbei und eine Minute später schießt Arno Voigt, nach einem Freistoß André Schroth, seine Farben mit 2:1 in Führung.
Das Spiel entwickelte sich nun zu einem offenen Schlagabtausch, denn im Gegenzug konnte MSV – Keeper Petr Sima einen Schuß des VfL gerade noch mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.
Nach dem Seitenwechsel Meißen weiterhin die Spielbestimmende Mannschaft.
Der MSV kombinierte sich ins Spiel und überraschte bei Standards. Bei einem Eckstoß in der 51. Minute wurde dieser nicht, wie sonst üblich, in den Strafraum getreten, sondern in den Rückraum gespielt. Carlo Hanzlik als dankbarer Abnehmer beförderte diesen Ball mit viel Gefühl vor das Tor von Gäste – Torwart Lohse, wo Salomon wieder nur knapp verpasst.
Meißen erhöhte die Schlagzahl. Nach einem Abwehrfehler von Pirna setzt sich Stefan Paulinsky gegen VfL Torwart Lohse durch. Lohse versuchte noch die Situation zu klären, holte dabei aber Paulinsky im Strafraum von den Beinen.
Den Elfmeter verwandelte Jiri Horinek sicher.
Der MSV, für den es in diesem Spiel eigentlich um nichts mehr ging, hätte spätestens hier einen Gang zurück schalten können. Das Gegenteil war der Fall. Mario Oster hatte seine Mannschaft gut eingestellt.
In der 67. Minute markiert Stefan Paulinsky, der zuvor den Elfmeter herausholt, das 4:1.
Nach einem weiten Ball aus dem Mittelfeld setzt sich Paulinsky, abgezockt gegen VfL – Keeper, durch und erhöht auf 4:1.
In der 74. Minute fast das 5:1. Nach raffiniertem Paß von Arno Voigt auf Kapitän Sebastian Schicke trifft dieser mit einem guten Schuß von der linken Seite nur die Latte.
Der VfL, mit letzten Kräften bemüht, aber nicht zwingend genug.
In der 80. Minute ist es dann abermals Stefan Paulinsky, der mit einer Kopie vom 4:1 zum 5:1 Endstand trifft. Wieder war es die Copitzer Abwehr und Torwart Marcel Lohse, die beim letzen Tor die entscheidenden Fehler machten.
Vielleicht können dieser überzeugende Sieg seiner Mannschaft und ein Gespräch mit dem Vorstand des MSV Mario Oster zum Weitermachen bewegen.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Böhme, Salomon, Göhlert, Schroth, Voigt, Paulinsky
20.05.12
Turbulenter 4:3 Sieg gegen Großenhain
Trotz spielerischer Überlegenheit machten es die Meißner spannend und hielten die Partie bis kurz vor Schluss offen.
In der 15. Minute ging der MSV durch ein Tor von Sebastian Schicke, nach Eckball Böhme, mit 1:0 in Führung.
Großenhain um den Ausgleich bemüht, agierte mit langen Bällen und versuchte so das Mittelfeld schnell zu überwinden. In der 25. Minute brachte das den Männern von Mike Kutsche die Chance zum Ausgleich. Ein Flugkopfball von Jürgen Andreas konnte MSV Keeper Petr Sima gerade noch mit den Fingern über die Latte lenken.
Nachfolgend erspielten sich die Meißner einige gute Chancen.
In der 27. Minute werte Großenhains Ludwig Weiß einen Schussversuch von Salomon mit einem Pressschlag ab. Diesen konnte der mit aufgerückte Toni Müller verwerten, traf allerdings nur das Außennetz.
Kurz vorm Pausenpfiff hatten die Meißner noch mal die Chance ihre Führung auszubauen.
Bei einem Angriff über Salomon, trifft Böhme nur den Pfosten.
Kurz nach Wiederanpfiff dann die Ernüchterung.
Nach einer Ecke für Großenhain, will Schiedsrichter Julien Wiesemann ein Handspiel von Jiri Horinek gesehen haben. Den fälligen Elfmeter verwandelte Tino Wecker sicher zum 1:1.
Großenhain nun besser im Spiel, ging in der 57. Minute mit 2:1 durch Mirko Roßmüller in Führung.
Der MSV haderte nicht lange und gab kurz darauf die passende Antwort. Nach weitem Abschlag Sima kann sich Salomon gegen die Großenhainer Abwehr durchsetzten und zum 2:2 ausgleichen.
Infolge bekamen die Röderstädter, nach Foulspiel Tom Reichelt, einen zweiten Elfmeter zugesprochen.
Wie auch schon beim ersten, verwandelte Tino Wecker dieses ganz sicher.
Im Gegenzug konnte Meißen den Ausgleich zum 3:3 (74.) durch Arno Voigt erzielen. Durch einen flach geschossenen Freistoß durch die Großenhainer Mauer, hatte Keeper Michael Meyer keine Chance diesen zu parieren.
In der 84. Minute machten die Meißner dann den Sack zu. Ein perfektes Zuspiel in den Rückraum durch Tom Reichelt und ein perfekter Schuss von Toni Müller besiegelte die Niederlage von Großenhain.
Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Böhme, Müller, Salomon, Göhlert, Schroth, Reichelt, Voigt
13.05.12
3:0 Erfolg gegen Hainsberg
Mit einem Hammer - Schuss aus der zweiten Reihe ins linke Eck netzte André Salomon in der 90. Minute zum 3:0 für den MSV 08 ein und krönte damit die Leistung seiner Mannschaft in einem umkämpften Spiel.
Vor Beginn der Partie hätten sich einige im Meißner Team mit einem Punkt zufrieden gegeben. Zu tief saß die Erinnerung an das Hinspiel in den Köpfen der Meißner Mannschaft. Das konnte zwar mit 2:1 gewonnen werden, aber die starke Leistung der Hainsberger hatte einen bleibenden Eindruck beim Team von Mario Oster hinterlassen.
Schon nach vier Minuten zeigte sich, dass alle Skepsis umsonst war.
Ein Freistoß von Jörg Göhler köpfte Salomon nur knapp am Tor der Gäste vorbei.
Das Spiel verlief die erste viertel Stunde relativ ausgeglichen, jedoch mit eindeutiger Körpersprache der Meißner, die versuchten, durch Pressing und frühzeitiges Stören den Gegner nicht ins Spiel kommen zu lassen.
Die Gäste versuchten über die Flügel oder durch Standards zum Torerfolg zu kommen, scheiterten dann aber an MSV – Keeper Petr Sima oder an der mangelnden Chancenverwertung.
Letzteres traf bis zur 37. Minute auch auf den MSV zu.
In der 25. Minute nutzt Salomon einen verunglückten Schuß von Schicke für einen Paß auf Christian Böhme, der frei vorm Tor seine Chance vergab.
In der 37. Minute machten es die Meißner dann besser. Ein gut aufgelegter Tom Reichelt findet André Salomon, der Gästekeeper Henryk Peuckert mit einer geschickten Körpertäuschung aussteigen lässt und aus spitzem Winkel zum 1:0 für den MSV einschiebt.
Die Meißner in dieser Phase des Spiels die klar bessere Mannschaft, fand sichtlich gefallen daran, die Gäste im Strafraum in Bedrängnis zu bringen.
So auch in der 43. Minuten, als Tom Reichelt einen „tödlichen“ Paß auf Stefan Paulinsly spielt, der dann die zentral stehenden Salomon und Böhme bedient. Von der Hainsberger Abwehr völlig allein gelassen, konzentrierte sich Gästekeeper Peuckert auf den vor ihm stehenden Salomon, der seinerseits den Ball geschickt durchließ, und den besser zum Tor postierten Christian Böhme den Vortritt zum 2:0 Torschuß ließ.
In der zweiten Hälfte waren die Gäste viel aggressiver. Zu weilen auch etwas zuviel, denn in der 57. Minute musste Martin Streiber nach einem Ellenbogencheck an Stefan Paulinsky mit Rot den Platz verlassen.
Trotz Unterzahl stemmten sich die Hainsberger gegen eine drohende Niederlage.
Die Gäste kämpften um den Anschlusstreffer und sorgten mit einem Pfostenschuß von Falk Terjek für Gefahr im Strafraum des MSV. Nach einem Heber von Bert Schindler, den Petr Sima aus der Luft kratzte, hatte Daniel Neubert auf Seiten der Gäste die größte Chance zum Anschlusstreffer.
Nach einem Rettungsversuch durch MSV – Schlussmann Sima, zu dem er aus dem Tor in Richtung Strafraumgrenze lief, war Hainsbergs Neubert eher am Ball und hatte Sima schon überwunden, kam aber nicht schnell genug zum Abschluß, sodass die Meißner die Situation in letzter Sekunde klären konnten.
Am Ende gewinnen die Meißner hoch verdient mit 3:0.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Göhler, Böhme, Salomon, P. Göhlert, Schroth, Reichelt, Voigt, Paulinsky
14.04.12
Meißen verliert Heimspiel gegen Empor Possendorf 0:1
Betrachtet man die erste Halbzeit, so schien es nur noch eine Frage der Zeit, daß Meißen in Führung gehen würde.
Von Beginn an drückten die Domstädter energisch in die Possendorfer Hälfte.
Meißen, die klar bessere Mannschaft, ließ den Ball laufen und schnürte Possendorf in der eigenen Hälfte ein.
Die Gäste standen sehr tief und kompakt, sodass der MSV es nicht einfach hatte, sich gute Torchancen zu erarbeiten.
Dennoch gab es sie. In der 36. Minute konnte André Salomon eine Flanke von Christian Böhme mit dem Kopf verwerten, scheiterte aber an Gästekeeper René Groß.
Groß, der dieses Jahr seinen 45. Geburtstag feiert, gab mit viel Routine und klaren Ansagen seinen Vorderleuten viel Sicherheit.
Kurz darauf ist es Salomon, der Böhme auf der linken Seite mit einer Flanke bedient und nur knapp das Tor verfehlt.
Trotz spielerischer Überlegenheit des MSV ging es torlos in die Pause.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte nutzten die Gäste eine Unkonzentriertheit der Meißner Innenverteidigung und gingen mit 0:1 in Führung.
Gästekapitän Thomas Kühne sah zentral die Lücke und steckte auf den rein gelaufenen Christian Lotz durch, der ohne Mühe zur Führung für Possendorf einnetzen konnte.
In dieser Situation merkte man das verletzungsbedingte Fehlen des Meissner Innenverteidiger und Führungsspieler Jiri Horinek.
Das Spiel nahm danach an Härte zu, sodass die Leichtigkeit und die spielerische Komponente ein wenig in den Hintergrund rückten.
Possendorf verteidigte die knappe Führung mit allen Mitteln. Vor allem Kapitän Thomas Kühne stellte sich in den Dienst seiner Mannschaft, und konnte in der 62. Minute den schnellen Stanley Kunze nur mit einem taktischen Foul stoppen, worauf er von Schiedsrichter Matthias Leonhardt aus Pirna die gelbe Karte sah.
Meißen trotzdem nicht Chancenlos, stemmte sich gegen die drohende Niederlage. In der 66. Minute trifft Possendorfs Sebastian Müller den Ball nicht, beim Versuch, diesen aus dem Fünfmeterraum rauszuschlagen. Nutznießer dieser Situation ist Salomon, der den Ball aber nicht über die Linie bekommt.
Die Gelb-rote Karte für Thomas Kühne in der 85. Minute, nur noch eine Randnotiz, sodass die Meißner am Ende wieder eine Niederlage gegen Possendorf hinnehmen müssen.
MSV: Sima, Schicke, Hanzlik, Göhler J.(70. Groß), Böhme (74.Reichelt), Salomon, Göhlert P., Schroth, Kunze, Voigt, Paulinsky (80. Montwill)
08.04.12
MSV legt Stahl Riesa zwei „Eier ins Osternest“
Buchstäblich in letzter Sekunde fiel der 2:1 Siegtreffer für die Meißner durch den Veteran der Mannschaft, Erik Montwill.
Die Ausgangslage für beide Teams hätte unterschiedlicher nicht sein können. Während es für die TSV Stahl Riesa um Alles oder Nichts im Rennen um den Aufstieg ging, hatte das Spiel für die Meißner reinen Derbycharakter.
MSV-Trainer Mario Oster forderte vor dem Spiel einen couragierten Auftritt seiner Mannschaft, die in den letzten Spielen nicht an die Leistung der Hinrunde anknüpfen konnte.
Vier Minuten waren gerade gespielt, als es das erste Mal gefährlich vor dem Meißner Gehäuse wurde. Riesas Robert Genschur mogelte sich durch die Meißner Abwehrreihe und findet Alexander Schamber als Abnehmer, der nur knapp verzieht.
Fünf Minuten später hallte zum erstenmal der Torschrei durch den „Heiligen Grund“.
Aus einem Angriff des TSV, den die Meißner klären konnten, entstand ein Konter, bei dem der Meißner André Salomon zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Freistoß trat Jörg Göhler. Der zog den Ball aufs lange Eck. Stahl Keeper Marcus Hesse konnte den Ball nicht richtig sichern, so dass Christian Böhme am langen Pfosten stehend zum 1:0 für den MSV abstauben konnte.
Riesas Schlussmann Hesse sah in der Aktion von Böhme ein Foul und beschwerte sich danach lautstark bei Schiedsrichter Andreas Fürschke aus Wilthen, der den Treffer für die Meißner gab.
Nach dem Tor versuchte Riesa konzentriert weiter das Spiel nach vorn zu suchen. Mit sicherem Pass-Spiel kombinierten sie sich durchs Mittelfeld. Allen voran Riesas Robert Genschur beschäftigte die Meißner Abwehr immer wieder, jedoch fehlte den Gästen der nötige Biss und das Quäntchen Glück im Abschluß.
Meißen, mit einem Tor im Rücken, wurde mutiger und versuchte mit Kontern dem TSV Parole zu bieten.
So konnte TSV-Keeper Hesse in der 20. Minute einen Schußversuch von Jiri Horinek in höchster Not verhindern.
Eine knappe halbe Stunde war gespielt, als die zahlreich mitgereisten TSV-Fans den Ausgleich bejubelten.
Leider hatte Schiri Fürschke zum Ärger der Gäste zuvor ein Foul an Carlo Hanzlik gepfiffen.
Riesa dagegen hatten immer wieder Mühe mit den schnellen rechts aussen, Stanlay Kunze und Mittelstürmer André Salomon.
Salomon, der an diesem Tag nicht zum Torerfolg kam, war die Meißner Schaltzentrale im Spiel nach vorn.
Stahl drückte und wollte vor der Pause den Ausgleich, vergab aber größte Chancen wie in der 40.Minute, als sie die Unordnung in der Meißner Abwehr nicht nutzten und frei vorm Tor verziehen.
In der 42. kann MSV – Keeper Petr Sima den Ball nach einer lang geschlagenen Ecke gerade noch mit den Fingerspitzen aus der Ecke fischen.
Nach der Pause das gleiche Bild. Riesa stürmt und Meißen verteidigt. Der Fußballgott schien an diesem Tag auf Seiten des MSV 08 zu stehen. Mit viel Glück in der Abwehr, versuchten die Meißner im Spiel nach vorn immer wieder kleine Nadelstiche zu setzten, wie in der 60. Minute, als Salomon, auf dem im Rücken laufenden Christian Böhme durchsteckt. Abgezockt lupfte Böhme den Ball über den etwas weit vor Tor stehenden Gästeschlussmann Hesse. Glück für Riesa, denn der Ball landete am Pfosten.
Riesa reagierte und brachte in der 60. Minute Danny Burda ins Spiel. Zuvor musste in der 58. Minute Jiri Horinek auf Seiten des MSV verletzungsbedingt den Platz verlassen, was die Aufgabe für die Meißner Abwehr nicht einfacher machte.
In der Schlussphase der Partie verteidigten die Meißner die knappe Führung mit Mann und Kegel. In der 89. Minute kann André Schroth eine Ecke mit dem Kopf klären. Der MSV schien es fast geschafft zu haben, als Schiedsrichter Fürschke, zum Unverständnis des Meißner Anhangs, vier Minuten Nachspielzeit anzeigte.
Trainer Mario Oster konnte kaum glauben, was er nun zu sehen bekam.
Nach einem lang geschlagenen Ball auf Danny Burda kann der sich auf der linken Seite durchsetzen und für seine Farben den Ausgleich markieren.
Die Meißner jedoch verharrten nicht in Schockstarre, sondern starteten einen letzten Angriff über Salomon, der, wie schon im gesamten Spiel mit viel Übersicht seine Mitspieler in Szene setzte. In diesem Fall war es der in der 85. Minute eingewechselte Erik Montwill, der frei vorm Tor einnetzen konnte.
MSV – Trainer Mario Oster analysierte nach dem Spiel: „ Riesa hatte klar die besseren Chancen“, lobte aber vor allem Carlo Hanzlik, der Sebastian Schicke als Innenverteidiger ersetzten musste und meinte: „Mann darf nicht vergessen, das Carlo schon in der 24. Minute gelb sah“.
MSV: Sima, Horinek (58. Tom Reichelt), Hanzlik, Göhler J., Böhme (65. Groß), Paulinsky (85. Montwill), Salomon, Göhlert P., Schroth, Kunze, Voigt
TSV: Hesse, Kaiser, Kutsche, Nollau (82. Krake), Beck, Krechlak, Ihbe, Genschur R.(60. Burda), Schamber, Genschur M., Moses
11.03.12
MSV startet erfolgreich in die Rückrunde
Mit einem 2:0 Erfolg gegen den SV Lichtenberg begannen die Meißner eine Woche später als die meisten anderen Mannschaften der Staffel Mitte die Rückrunde in der Bezirksliga.
Auch für die Gastgeber im Erzgebirge war es das erste Spiel.
Auf einem schwer zu spielenden Geläuf sahen die ca.170 Zuschauer ein kampfbetontes Spiel.
Meißen die spielerisch bessere Mannschaft fand zu Beginn kein Mittel, um den Lichtenberger Abwehrriegel zu knacken.
Im Gegenzug ließ MSV-Keeper Petr Sima in der 14. Minute einen Freistoß der Gastgeber abprallen. Den Nachschuss von Eric Baumgart parierte er ebenfalls glänzend.
Zehn Minuten später war Lichtenbergs Torhüter Sebastian Siegel geschlagen. Jiri Horinek verwandelte einen Foulelfmeter nachdem zuvor André Salomon im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde.
Gleich nach Wiederanpfiff waren die Meißner wieder am Drücker.
Nach einem abgefälschten Schuss von Salomon musste sich Lichtenbergs Keeper Siegel ganz lang machen, um diesen halten zu können.
Entsetzen in der 55. Minute bei den Elbestädtern. Nach einem unabsichtlichen Handspiel vom gelb vorbelasteten André Schroth, musste dieser mit gelb-rot den Platz verlassen.
Die Meißner davon völlig unbeeindruckt, machten nur zwei Minuten später das 2:0 durch Stanley Kunze.
Kunze, der zuvor mit einem mustergültigen Pass von Tom Reichelt lang geschickt wurde, ließ seinem Gegenspieler auf der rechten Seite keine Chance. Mit viel Zug zum Tor, vollstreckte er eiskalt.
Lichtenberg kämpfte mit dem Mut der Verzweiflung und wurde nach einem Foul am 2:0 – Schützen Stanley Kunze durch ihren Kapitän Silvio Müller mit einem Platzverweis bestraft.
Obwohl die Gastgeber noch mal alles nach vorn warfen, ließen die Meißner nichts mehr anbrennen und gewinnen am Ende verdient mit 2:0.
MSV: Sima, Horinek, Hanzlik, Göhler, Salomon ( Rolof), Schroth, Kunze, Reichelt, Böhme (Groß), Voigt, Paulinsky (Flade)
28.01.12
Klarer 7:1 Erfolg gegen Lok Nossen
So klar, wie das Ergebnis am Ende mit 7:1 für die Meissner ausfiel, sah es zu Beginn der Partie nicht aus.
Der MSV in diesem Spiel klarer Favorit, hätte bereits nach acht Minuten 2:0 führen müssen.
Zum einen war es Salomon, der frei vorm Tor den Ball nicht richtig trifft und zum anderen Mal Toni Müller.
Die Gäste aus Nossen spielten die ersten Minuten ordentlich mit und stellten die Räume geschickt zu. Die Meissner in ihrem Spiel zu unkonzentriert, machten es der Lokelf zu einfach, ins Spiel zu finden.
Ein Freistoß der Nossner in die Abwehrmauer des MSV führte zu einem Elfmeter für die Gäste, weil Schiedsrichterin Susann Dittmar ein Handspiel der im Strafraum stehenden Meissner Abwehr sah.
Torhüter Daniel Nagel, Ex – Mannschaftskollege der Muldestädter, der das Vertrauen des Trainers für die erste Halbzeit bekam, hielt den Elfer glänzend.
Spielerisch die Meissner, die klar bessere Mannschaft, konnten das aber nicht in Tore ummünzen. Ganz im Gegenteil. Noch nicht einmal eine halbe Stunde ist gespielt, als die Nossner abermals einen Elfmeter zugesprochen bekommen.
Nagel, diesmal machtlos beim Schuss von Robin Brucke, der die Gäste in der 21. Minute mit 1:0 in Führung bringt.
Die Meissner, nun endlich wach, erzielen nur drei Minuten später den Ausgleich. Toni Müller, der beherzt durch die Lokabwehr marschiert, macht diesmal alles richtig und bringt seine Mannschaft sprichwörtlich wieder ins Spiel.
Doppelpass – Spiel, Spielverlagerungen, schnelles Flügelspiel waren nun die Mittel zum Torerfolg.
Paul Göhlert und Arno Voigt waren auf der rechten Seite besonders auffällig. Eine Doppelpassstafette der beiden und eine blitz saubere Flanke von Göhlert auf André Salomon führte in der Folge zum 2:1.
Der MSV kam langsam in Fahrt und erhöhte zwei Minuten später auf 3:1. Wieder ist es Salomon, der per Kopfball das Ergebnis in die Höhe schraubt.
Kurz vor dem Pausenpfiff trifft auch Paul Göhlert für seine Farben. In einem wilden Gestocher vorm Nossner Tor kann Lok – Keeper Frank Schirrmeister den Ball zweimal parieren aber nicht festhalten, sodass Paul Göhlert zum 4:1 abstauben kann.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Meißen spielte nach Belieben und Nossen hatte nicht mehr viel entgegen zu setzten.
Der MSV traf noch dreimal. Das 5:1 markierte Toni Müller, der in diesem Spiel einige Chancen liegen lies. Salomon war der Schütze zum 6:1 und Stefan Paulinsky setzte den Schlusspunkt zum 7:1.
Brian Groß, der Neuzugang von der TSV Stahl Riesa, konnte in diesem Spiel keine Akzente setzten.
MSV: Nagel (Sima), Schicke, Göhler Jörg, Müller, Salomon, Groß (Reichelt), Horinek, Böhme, Voigt (Flade), Paulinsky, Göhlert Paul
03.12.11
Meißen beendet Hinrunde mit einem beeindruckenden Sieg
Mit einem klaren 5:0 Sieg beenden die Meißner die Hinrunde in der Bezirksliga Mitte.
Zu Beginn des Spiels sah es nicht so aus, als könnten die Meissner drei Punkte vom SV Wesenitztal mit an die Elbe bringen.
Zudem musste Trainer Mario Oster mit Jiri Horinek, André Schroth und Tom Reichelt gleich auf drei Abwehrspieler verzichten.
Sichtlich genervt von der Schuhwahl einiger Spieler, musste Mario Oster zusehen, wie seine Mannschaft auf dem schwer zu spielenden Geläuf sich im Klein klein verstrickte und nicht ins Spiel fand.
Der MSV hatte die erste Chance in der 4. Minute durch Christian Böhme.
Die Gastgeber, zunächst die bessere Mannschaft, wussten das Meissner Spiel geschickt zu unterbinden. Durch einige unnötige Ballverluste ist es vor allem Peter Werner, der die Meißner Abwehr immer wieder in Bedrängnis bringt.
Umso überraschender der Meißner Führungstreffer in dieser Phase des Spiels. Nach guter Vorlage von Toni Müller nutzt Christian Böhme seine zweite Chance und vollendet zur 1:0 Führung für die Domstädter.
Das Führungstor war die Initialzündung für einen Meissner Sturmlauf. Nur fünf Minuten später bauten die Meissner ihre Führung aus.
André Salomon, der langsam ins Spiel fand, konnte sich bis zur Grundlinie auf rechts durchsetzten und in den Rückraum spielen.
Der zentral stehende Toni Müller mit viel Übersicht sah den besser zum Tor stehenden Jörg Göhler und ließ den Ball geschickt durch. Göhler, mit viel Routine, erhöhte zum 2:0.
Wesenitztal, nach der Pause bemüht, konnten den Sturmlauf nicht aufhalten.
In der 60. Minute hieß es erstmal zittern. Steve Helbig, der bis dahin eine solide Abwehrleistung zeigte, brachte nach einem Zweikampf sich und Wieland Steps im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Dominic Schulz aus Hoyerswerda wertete das als Foul an Steps und zeigte sofort auf den Punkt. Einmal mehr durfte sich Petr Sima auszeichnen, der diesen Elfer glänzend hielt.
Die Spieler des SV Wesenitztal, geschockt über die vertane Chance, mussten jetzt sogar noch zuschauen, wie sich aus dieser Situation ein Konter für die Meissner ergab.
Sima ließ den Ball prallen und die Meißner Hintermannschaft konnte diesen behaupten und fand abermals in Toni Müller einen dankbaren Abnehmer, der seinerseits auf André Salomon ablegte und der zum 3:0 erhöhte.
Die Meißner wechselten kurz darauf. Für Toni Müller kam Julian Diener ins Spiel. Das war ein klares Zeichen an die Mannschaft, das Ergebnis nicht zu verwalten, sondern weiter nach vorn zu spielen.
Wesenitztal setzte alles auf eine Karte und drückte auf den Anschlusstreffer. Das gab den Meißnern immer wieder die Gelegenheit zum Konter. Einen davon nutzte Meißens „Tormaschine“ André Salomon in der 69. Minute zum 4:0. Mit einem gefühlvollen Heber über Torhüter Eric Droßel machte er den Sack für den MSV zu.
Sahnehäubchen im Spiel das 5:0 in der 80. Minute von Youngster Paul Göhlert. Nach sehenswerter Ballstafette Salomon, Diener, hämmert dieser den Ball unhaltbar für Torhüter Droßel in die Maschen.
Die Meißner beenden die Hinrunde mit 26 Punkten und überwintern hinter Stahl Riesa auf dem 4. Platz.
MSV: Sima, Schicke, Hanzlik, Göhlert Paul, Göhler Jörg, Müller (Diener), Salomon, Helbig, Böhme, Voigt, Paulinsky
06.11.11
2:1 Sieg gegen Großenhain
Der 8:2 Sieg der Meissner aus dem letzten Zusammentreffen beider Mannschaften hatten die Großenhainer noch nicht vergessen. Von Zurückhaltung oder Taktieren keine Spur. Dementsprechend gingen beide Mannschaften offensiv zu Werke.
Die ersten zehn Minuten gestalteten sich ausgeglichen, allerdings ohne zwingende Chancen für keine der beiden Mannschaften.
In Folge erspielten sich die Großenhainer einige Chancen, bei denen die Meißner Hintermannschaft nicht immer gut aussah.
Eine davon hatte Adis Islamovic in der 12. Minute. Der Großenhainer setzte sich gegen die gesamte Meißner Abwehr durch und scheiterte am Meißner Torhüter Sima, der den Ball zur Ecke klärte.
Vier Minuten später ist Sima machtlos, als die Röderstädter einen schon geklärten Ball wieder ins Spiel bringen und Mirko Roßmüller zur 1:0 Führung einnetzt.
Die Meißner verpassen im Gegenzug den Ausgleich durch André Salomon, jedoch der Meissner Youngster, Paul Göhlert, macht diesen dann in der 20. Minute.
Nach der Pause gestaltete sich das Spiel noch abwechslungsreicher. Beide Mannschaften vergaben einige Großchancen.
Auf Seiten der Meißner vergibt Toni Müller eine Hundertprozentige, nachdem ihm der Ball nach einem Göhler-Freistoß vor die Füße fällt.
Danach macht es André Salomon besser. Der packte den „Hammer“ aus und zog aus ca. 25 Meter ab.
Der Ball landete unhaltbar für Gästekeeper Meyer im Tor der Großenainer.
Meyer durfte sich noch einige Male auszeichnen. Nach einem Schuss von Jörg Göhler aufs lange Eck konnte Meyer diesen mit den Fingerspitzen noch über die Latte lenken.
Auch Salomon scheitert an Meyer, als dieser in Raul-Manier versucht, den Ball über den Torhüter zu heben.
In den letzten Minuten der Partie warfen die Großenhainer noch mal alles nach vorn. Aber auch die gingen mit ihren Chancen sträflich um. Nach einem sehenswerten Konter verpassen sie in der 87. Minute, frei vorm Tor der Meissner, den Ausgleich zu machen.
So blieb es am Ende mit viel Glück beim 2:1 für den MSV 08.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik (Reichelt), Göhlert Paul, Göhler Jörg, Müller, Salomon, Schroth, Helbig (Haase), Paulinsky (Voigt)
22.10.11
Niederlage gegen Freiberg
In einem ausgeglichenen Spiel verloren die Meissner ihr Spiel gegen Tabellennachbarn BSC Freiberg mit 2:1.
Schon nach zehn Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Abwehrfehler von Carlo Hanzlik ist es Freibergs Kapitän Rico Thomas, der dieses Geschenk dankend zur 1:0 Führung annimmt.
Meissen, um den Ausgleich bemüht, hatte kurz darauf eine Chance durch Christian Böhme, die Gästekeeper Martin Heydel zur Ecke klären konnte.
Die zweikampfstarken Freiberger drückten immer wieder auf das Meissner Tor und verpassten es ihre Chancen zu nutzen, sodass in der 34. Minute den Domstädtern der Ausgleich durch Jörg Göhler gelang.
Die Freude auf Seiten des MSV währte nur kurz. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld von Salomon ist es wieder Freibergs Kapitän Rico Thomas, der die Gäste mit 2:1 in Führung schießt.
Die Meissner reagierten im Gegenzug mit einem schönen Angriff, bei dem André Salomon mit einem Schuss aus der Drehung zum Abschluß kam aber nur knapp das Tor verfehlte.
Wermutstropfen in dieser Partie war die gelb rote Karte für Tom Reichelt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.
Die Meissner in Hälfte zwei wesentlich bissiger, versuchten das Spiel noch zudrehen und kamen in der 60. Minute durch André Salomon zum Torerfolg. Schiedsrichter Steffen Hennig gab dieses Tor nicht, weil er Salomon im Abseits sah, sodass es am Ende beim 2:1 für die Freiberger blieb.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Salomon, Schroth, Reichelt, Diener (Voigt), Böhme, Paulinsky
02.10.11
Salomon erlöst MSV
Nach einer schlechten ersten Halbzeit, sorgt Doppeltorschütze André Salomon für einen 2:0 Sieg im Spiel gegen Stahl Freital.
Die Meißner wollten nach der Auswärtsniederlage gegen die SG Possendorf das Ruder rumreisen um wieder in die Erfolgsspur zu finden.
Die Gäste aus Freital waren jedoch diejenigen, die das Spiel bestimmten.
Gerade mal zwei Minuten waren gespielt, als die Meißner Hintermannschaft das erste Mal in Bedrängnis kam.
Eric Zimmermann hatte auf Seiten der Gäste die Gelegenheit, per Kopf seine Mannschaft in Führung zu bringen, scheiterte jedoch im Abschluß.
Das Spiel verlief alles andere als nach dem Geschmack des Meißner Publikums. Der MSV bemüht dem Spiel ihren Stempel auf zu drücken, scheiterten jedoch im Torabschluß und vergaben so gute Chancen, wie die von Salomon in der 29. Minute nach einer Flanke von Arno Voigt. Die am Ball sicherer wirkenden Gäste übernahmen zusehends das Spiel. Meißen ohne eine richtige Idee und mit unnötigen Ballverlusten, machte es ab der 30. Minute möglich, daß Stahl zu guten Torchancen kam.
Dank eines überragend haltenden Petr Sima blieben die Chancen für den MSV gewahrt.
Wie in Minute 33. Da sahen wohl alle Fans den Ball schon im Meißner Tor, als die Abwehr des MSV geknackt war und ein Freitaler allein vor Petr Sima stand. Sima, der lange genug stehen blieb, parierte denn Schuss bravourös.
Kurz vor der Pause kam Stahl noch mal zu einer 100-prozentigen Chance. Nach Doppelpass und einer gut geschlagenen Flanke, ist es erneut Eric Zimmermann, der den Ball über das leere Meißner Tor befördert.
Der Fussballgott schien an diesem Tage auf Seiten der Meißner zu stehen.
Trainer Mario Oster musste sich in der Pause was einfallen lassen, um das Spiel wieder in den Griff zu bekommen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte er mit Tom Reichelt einen frischen Spieler. Michael Görnitz musste dafür in der Kabine bleiben.
Die in Hälfte eins nicht immer gut aussehende Meissner Abwehr sollte dadurch mehr Sicherheit bekommen.
Oster schien auch in der Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Meißner präsentierten sich in der zweiten Halbzeit wesentlich druckvoller, was Stefan Paulinsky in der 59. Minute eine gute Chance einbrachte, als er von halb rechts nur knapp das Tor verfehlt.
Die Meißner kamen immer besser ins Spiel. Vor allem der zwischenzeitlich eingewechselte Julian Diener sorgte mit guten Pässen und Flanken für seine Sturmkollegen für Gefahr vorm Gästetor.
Salomon, der in dieser Saison bis dahin noch Torlos war, ließ noch zwei Riesenchancen ungenutzt, bevor er in der 84. Minute nach einer schönen Ballstafette von Göhler und Diener zum 1:0 einnetzte.
Zwei Minuten später ist es abermals Salomon, der mit einem gefühlvollem Heber den herausgelaufenen Gäste Keeper Steffen Beer überwindet, und mit dem 2:0 die Entscheidung für den MSV herbeiführt.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Voigt, Göhler, Görnitz (Reichelt 46.), Salomon, Schroth, Paulinsky (Diener 70.), Böhme (Montwill 64.)
17.09.11
Meißen vergibt zwei Punkte gegen Pirna Süd
Mit dem 1:1 vergeben die Meißner zwei Punkte. Im Gegensatz waren die Gäste aus Pirna froh über den Abpfiff und über den ersten Punkt in der noch jungen Saison.
Zur Überraschung der Meißner begannen die Gäste relativ offensiv.
Der MSV tat sich schwer ins Spiel zu kommen. Einige Abstimmungsfehler und unnütze Ballverluste brachte die Meissner Hintermannschaft einige Male in Bedrängnis.
Wie in der 28. Minute, nachdem Petr Sima nach einem Fehler von André Schroth in höchster Not retten muss.
Meißen ohne die richtige Idee die gut stehenden Pirnaer zu überwinden, kamen erst nach gut 40 Minuten zum ersten richtigen Torschuss durch Erik Montwill, den Gäste Keeper David May problemlos halten kann.
Drei Minuten später der Schock. Nach einem Freistoß kann Pirna durch Daniel Eichstädt in Führung gehen.
Psychologisch der ungünstigste Zeitpunkt für ein Gegentor. Mit Spannung war zu erwarten, welche Antwort die Meißner auf dieses Gegentor parat hatten.
Mario Oster zeigte es schon kurz vorm Pausenpfiff an. Er schickte Julian Diener zum Warm- laufen. Nach der Pause blieb Stefan Paulinsky in der Kabine, der in der Offensive zu harmlos agierte.
Die Meißner auf den Ausgleich orientiert, liefen in der 51. Minute abermals in einen Konter, den Meißens Torhüter Petr Sima erneut glänzend parierte.
Trainer Oster reagierte sofort und brachte mit André Salomon einen zusätzlichen Stürmer. Für Salomon ging der hinter den Erwartungen spielende Erik Montwill vom Platz.
Die Einwechslung zeigte sofortige Wirkung. Salomon kam gleich im Sechzehner der Gäste zum Kopfball, der nur knapp das Gehäuse des SV Pirna Süd verfehlte.
Salomon, der nach überstandener Verletzung sich wieder an sein altes Niveau ranarbeitet, zeigte, dass er für seine Mannschaft unverzichtbar ist.
Meißen erhöhte den Druck und wechselte in der 74. Minute Arno Voigt für Christian Böhme ein.
Und wieder hatte Mario Oster mit dieser Einwechslung die richtige Entscheidung getroffen.
In der 80. Minute ist es Arno Voigt, der den Ausgleich für den MSV besorgte.
Pirna konzentrierte sich nur noch aufs Verteidigen und dezimierte sich in der 85. Minute durch eine Gelb – Rote Karte selbst.
Daniel Eichstädt, der in der 80. Minute schon gelb wegen Meckerns gesehen hatte, brachte fünf Minuten später Carlo Hanzlik zu Fall und musste folgerichtig den Platz verlassen.
Trotz der drei Minuten, die Schiedsrichter Rico Teichmann nachspielen ließ, konnten die Meißner aus der Überzahlsituation kein Kapital schinden.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Böhme (74.Voigt), Montwill (55.Salomon), Pönisch, Schroth, Paulinsky (46.Diener), Reichelt
27.08.11
Förster schießt Meißen zum Sieg
Der Sieg für die Meißner über den SV Lichtenberg fiel mit 1:0 deutlich zu niedrig aus. Zu Beginn der Partie hatten zunächst die Gäste aus dem Erzgebirge die Chance in Führung zu gehen. Ein Freistoß von Kapitän Sebastian Schneider, dem ein Foul von Jörg Göhler voraus ging, verfehlte nur knapp das Gehäuse von MSV – Keeper Petr Sima.
Nach nervösem Beginn kamen die Meißner langsam in Fahrt.
Einen gut getretenen Schuss von André Salomon kann Tom Haustein auf Seiten der Gäste nur zur Ecke klären.
Diese wurde von Jörg Göhler straff herein gebracht und fand Stefan Paulinsky als Abnehmer, der nur um Haaresbreite das Tor verfehlt.
Die darauf folgenden Chancen lagen ebenfalls auf Seiten der Hausherren.
Zuerst vergibt Christian Böhme aus spitzem Winkel, eine Minute später ist es Kapitän Montwill. Im Gegenzug vereitelte ein gut aufgelegter Petr Sime das Gegentor auf Seiten des MSV.
Eine viertel Stunde war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Meißen, die Spiel bestimmende Mannschaft, tat sich schwer, gegen die etwas tiefer stehenden Gäste, die mit einem blitz- schnellen Umkehrspiel immer wieder für Gefahr vorm MSV Kasten sorgten.
Auffällig bei den Lichtenbergern Mittelfeldspieler Ronny Hilgenberg. Sehr beweglich und wendig, war der Ideen- und Passgeber, der beste Spieler auf Seiten der Gäste.
Der MSV dagegen erarbeitete sich Chance um Chance. Kurz vor dem Pausenpfiff scheitert erst Salomon und im Nachsetzen Christian Böhme an der Lichtenberger Abwehr.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkte das Spiel etwas zerfahren.
Das Tor für die Meißner lag förmlich in der Luft, aber irgendwie fehlte dem MSV dafür die zündende Idee oder ein Joker. Den brachte Trainer Mario Oster in der 59. Minute. Stefan Paulinsky musste den Platz verlassen. Für ihn kam Nico Förster ins Spiel. Förster, der schon in der Vergangenheit die Jokerrolle erfolgreich spielte, wurde auch in diesem Spiel seiner Rolle gerecht und erlöste seine Mannschaft in der 77. Spielminute mit dem 1:0. Nachdem Lichtenbergs Torhüter Sebastian Siegel einen Schuss der Meißner nicht festhalten kann, nutzt Förster seine Chance und bringt seine Mannschaft in Führung.
Nach einer hektischen Schlussphase hatten es die Meißner geschafft und dürfen sich jetzt auf einen spannenden Pokalfight gegen den Heidenauer SV freuen.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Göhler, Görnitz (Schroth), Salomon, Montwill (Voigt), Reichelt, Böhme, Paulinsky (Förster), Pönisch
24.07.11
2:0 Niederlage im dritten Test gegen Hartenfels Torgau
In einem durchschnittlichen Spiel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der spielerische Anteil klar auf Seiten der Gastgeber lag.
Einzig Torhüter Petr Sima wirkte in diesem Spiel sicher. Manko im Spiel des MSV, klar die Ballsicherheit. Viele Ballverluste im Mittelfeld brachte die Meißner Hintermannschaft immer wieder in größte Not.
Die Chance von Erik Montwill in der 34. Minute, ließ die Meissner Hoffnungen wieder aufkeimen.
Nach einem in diesem Spiel eher seltenen Doppelpässen, verzieht Montwill allein stehend vorm Tor der Gastgeber.
Mit dem 0:0 zur Halbzeit konnte die Mannschaft von Trainer Oster noch zufrieden sein.
In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Im Angriff zu harmlos und in der Abwehr zu sorglos, dazu noch die unnötigen Ballverluste. Durch diese Spielweise luden die Meissner die Torgauer immer wieder zum kontern ein.
Torgau mit den besseren Chancen, konnte in der 52. Minuten ihre Bemühungen mit dem Führungstor belohnen.
Die Meissner auch nach diesem Treffer ohne die zündende Idee, kassierten kurz vor Schluss noch das 2:0.
MSV: Sima, Hetz, Horineck, Schicke, Görnitz, Montwill, Förster, Haase, Schroth, Helbig, Pönisch, Göhler, Kittner, Reichelt, Lewetzky,
20.07.11
Landesligist besiegt Bezirksligist mit 2:0
Mit dem Radebeuler BC hatten die Meissner einen echten Gradmesser vor der Brust und am Ende dürfte die Erkenntnis für Trainer Mario Oster gereift sein, an welchen Positionen er vor der beginnenden Bezirksligasaison noch arbeiten muß.
In der ersten Hälfte gestaltete sich das Spiel ausschließlich in Richtung Meissner Tor.
Nicht mal eine Minute war gespielt, als MSV - Keeper Martin Hetz das erste Mal hinter sich greifen musste.
Nach Ballverlust im Mittelfeld ging es ganz schnell. Nach einer Flanke von der linken Seite kann der RBC durch Robert Boese zur Führung einnetzen.
Schnelle Seitenwechsel, Kurzpassspiel und die Angriffe über die Aussenpositionen machte den Meissnern zu schaffen.
Auch im Mittelfeld agierten die Gäste sicher. Ein Alleinritt durch Selbiges von Marcus Benedict sorgte in der 21.Minute für das 2:0.
Der MSV tat sich schwer, ein Mittel gegen die laufstarken Radebeuler zu finden.
Trotz der zwei Gegentreffer erarbeiteten sich die Meissner in der 24. Minute ihre erste Chance. Der bis zur Grundlinie gelaufene Stefan Paulinsky findet im Rückraum Nico Förster, dem der Ball über den Spann rutscht und dadurch verzieht.
Positiv am Meissner Spiel ist trotz der zwei Gegentore die Abwehr zu nennen. Allen voran Sebastian Schicke, Sven Pönisch und Jiri Horinek. Schicke, der bis zum Schluss kämpfte und dem Gegner viele Bälle abnahm oder Pönisch und Hörinek, die mit ihrer Ruhe und ihrem sicheren Auftreten manche brenzlige Situation entschärften.
In der zweiten Hälfte brachte Mario Oster die Spieler, die bis dahin auf der Bank saßen.
Zwischen den Pfosten stand in der zweiten Hälfte Petr Sima. Auch er konnte im Spiel überzeugen und war für seine Vorderleute eine sichere Bank.
Insgesamt sah die zweite Hälfte für die Meissner besser aus. So brachte der eingewechselte Michael Görnitz eine Flanke von der rechten Seite, die Jörg Göhler versuchte, mit dem Kopf zu verwerten aber nur knapp das RBC – Gehäuse verfehlt.
Am Samstag können sich die Meissner Jungs beim SC Torgau Hartenfels wieder beweisen.
Anstoß in Torgau ist 14.00 Uhr.
MSV: Hetz, Sima, Horinek, Schicke, Hanzlick, Salomon, Montwill, Förster, Schroth, Paulinsky, Pönisch, Göhler, Görnitz, Haase, Helbig, Reichelt
16.07.11
5:2 Sieg im Testspiel gegen Lok Nossen
Schon vor dem Spiel erklärte Trainer Mario Oster der Mannschaft, daß es in diesem Test hauptsächlich darum ginge, verschiedene taktische Dinge zu probieren.
Wie erwartet begannen die Meissner sehr druckvoll. Gerade vier Minuten waren gespielt, als es im Gehäuse der Nossener das erstmal klingelte. Erik Montwill nutzte die Abstimmungsprobleme der Nossner Abwehr mit ihrem Torhüter und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.
Geprägt vom taktischen Spiel, blieben in Folge Tore Mangelware. Der MSV versuchte den Ball laufen zu lassen, um sich nicht in unnötige eins zu eins Situationen verstricken zu lassen.
Nossen dagegen versuchte das Meissner Spiel frühzeitig zu stören. Auffällig waren auch die Neuzugänge André Schroth und Sven Pönisch. Schroth, der im Zusammenspiel mit Jörg Göhler das Mittelfeld dirigierte und Sven Pönisch, der in der Innverteidigung die Geschicke der Meissner Abwehr lenkte. Zu weilen wirkte das Meissner Spiel etwas hektisch, wodurch einige Chancen nicht genutzt wurden. So versuchte Julian Diener über rechts immer wieder den zentral spielenden Nico Förster zu bedienen, was die Lok Abwehr zu verhindern wusste.
Kurz vor der Pause gelang dem MSV noch das 2:0. Der auf der linken Außenbahn aufgerückte Carlo Hanzlik konnte von der Lok Abwehr nicht gestellt werden und belohnte damit seine Mannschaft mit dem zweiten Treffer.
Nach der Pause wechselten die Meissner durch. Für Torhüter Martin Hetz kam René Zyball ins Spiel, für Julian Diener Stefan Paulinsky, für Michael Görnitz Steve Helbig und für Sebastian Schicke kam Johannes Haase ins Spiel.
Die Einwechselungen zeigten auch gleich Wirkung. Erst ist es Montwill, der von Stefan Paulinsky bedient wird, aber am eingewechselten Nossner Keeper Daniel Nagel scheitert und zwei Minuten später ist es Paulinsky selber, der nach einer Flanke von Jörg Göhler zum 3:0 erhöht.
Kurz darauf kann nach einem Konter Nossen durch Robin Brucke auf 3:1 verkürzen. Nossen, bemüht auch nach vorn Akzente zu setzten, schaffte es, die Meissner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. So ging ein Abwehrversuch von Johannes Haase in der 62. Minute daneben, als er den Ball ins eigene Tor lenkte und Torhüter René Zyball keine Chance hatte, diesen Treffer zu verhindern.
Die Meissner ließen eine Reihe von Chancen ungenutzt, was nicht zuletzt der Verdienst von Lok Keeper Daniel Nagel war.
Kurz vor Schluß konnten die Meissner ihre Überlegenheit noch zweimal ausspielen. In der 84. Minute ist es Christian Böhme und in der 86. Minute Jörg Göhler, die den Endstand von 5:2 herstellten.
MSV: Hetz, Zyball, Hanzlick, Pönisch, Görnitz, Helbig, Schicke, Haase, Göhler, Schroth, Montwill, Diener, Böhme, Förster, Paulinsky
20.06.11
MSV zurück in der Bezirksliga
Mit einem eindrucksvollen 8:2 Sieg im letzten und entscheidenden Spiel gegen den Tabellenersten, Großenhainer FV, melden sich die Meissner nach nur einer Saison wieder zurück in der Bezirksliga.
Der MSV begann druckvoll und hatte schon nach sieben Minuten die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Diagonalpass von Montwill auf Christian Böhme, marschiert dieser in Richtung Grundlinie und passt dann auf die mitgelaufenen Vnoucek und Salomon. Leider konnte keiner der beiden diese Chance verwehrten.
Zwei Minuten später macht es André Salomon besser. Zentral stehend spielt er sich durch die Großenhainer Abwehr und kann zum 1:0 einnetzen.
Die Hausherren brauchten nur sechs Minuten für den Ausgleich. Mit einem Kopfballtor von Alexander Gleis, brachte dieser seine Mannschaft wieder ins Spiel.
Die Männer um Kapitän Erik Montwill davon unbeeindruckt, setzten die Großenhainer weiter unter Druck.
Nach einem Einwurf von Hanzlik auf Sebastian Schicke, kann der sich auf der linken Seite durchsetzten und zur erneuten Führung für den MSV abschließen.
Die Rau – Elf mittlerweile die Spiel bestimmende Mannschaft, bringt die Großenhainer Abwehr immer öfter in Verlegenheit.
Nach einem langen Abschlag von Petr Sima versuchte Salomon per Kopf nachzulegen, scheiterte aber knapp.
Die Bilder glichen sich nun immer wieder. Zwei Minuten später ist es wieder Salomon der nach einem Konter und schönem Passspiel am langen Pfosten vergibt.
Das 3:1 zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Frage der Zeit.
Die Meissner drängten auf die Entscheidung und wurden in der 44. Spielminute belohnt.
Nach einem Eckstoß lässt Salomon den Ball prallen und Sturmkollege Martin Vnoucek trifft sicher zum 3:1.
Die zweiten Hälfte begann genau so spannend, wie die erste aufhörte.
Nach einem Überzahlangriff verpassen abermals Vnoucek und Salomon die Führung für den MSV auszubauen. Im Gegenzug können die Hausherren auf 3:2 verkürzen.
Durch einen Konter über Kalka und Anders ist es wieder Alexander Gleis, der Großenhain wieder ins Spiel bringt.
Die Antwort der Domstädter kam sprichwörtlich auf den Fuß.
André Salomon der nicht nur aufsteigen wollte, arbeitete auch daran sich die Torschützenkanone aller vier Staffeln zu sicher, und das mit Erfolg. Nach einem Konter umspielt Salomon Keeper Michael Meyer und schiebt den Ball sicher ins Tor der Gastgeber ein und erhöhte damit auf 4:2.
In der 70. Minute hatte Rimkus noch mal die Gelegenheit das Ergebnis für die Röderstädter zu verkürzen.
Der straff geschossene Schuss landete am Pfosten des Meissner Gehäuses.
Im Gegenzug ist es Montwill, der nach einem Konter auf 5:2 erhöht.
Ab diesem Zeitpunkt ging es dann Schlag auf Schlag. Der mittlerweile eingewechselte Stefan Paulinsky setzte sich auf seiner Seite durch und spielte von der Grundlinie aus in den Rückraum und fand dort Martin Vnoucek der die Führung zum 6:2 ausbaute.
Großenhain völlig am Boden, hatte gegen die fortlaufenden Angriffsbemühungen des MSV nichts mehr entgegen zu setzten.
Vnoucek und Salomon konnten die völlig überforderte Abwehr der Großenhainer noch zweimal knacken und so den mehr als verdienten Sieg für die Meissner krönen.
MSV 08: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik (Haase), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Diener), Polifka, Böhme (Paulinsky)
12.06.11
Hanzlik erlöst mit seinem Tor den MSV in letzter Sekunde
Nach dem Abpfiff der Partie lagen sich die Meißner Spieler in den Armen und feierten mit den Fans den 4:3 Sieg.
Das dieses wichtige Spiel gegen die vierte Mannschaft von Dynamo Dresden eine schwere Aufgabe werden würde war allen Beteiligten klar. Doch wollten die Meißner diejenigen sein, die das Spiel bestimmen, um nicht unnötigen Druck aufzubauen. Umso schlimmer war die Feststellung, dass es nach nur drei Minuten die Gäste aus Dresden waren, die in Führung gingen.
Nach einem Lattenschuß von Kapitän Rico Mendrala, kann Sebastian Rosse zur 0:1 Führung für Dynamo einschieben. Meißens Torhüter Martin Hetz wirkte wie gelähmt. Aber auch die Abwehr machte einen schläfrigen Eindruck.
Das Gefühl, der Gejagte zu sein, war wohl für einige Spieler ungewohnt. Die Meißner brauchten einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen. Den Aufstieg vor Augen, waren es vor allem die Führungsspieler Erik Montwill, Carlo Hanzlik und Jörg Göhler, die durch ihr aufopferungsvolles Spiel den Rest der Mannschaft mitriss.
In Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, das die Meißner Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle versetzte. André Salomon sorgte in der 35. Minute für die entscheidende Situation, um dem Spiel die Wende zu geben. Nach Balleroberung im Rücken der Dresdner setzt Salomon Erik Montwill mit einem Pass in Szene. Dynamo noch auf Angriff ausgerichtet, ließ Montwill durch die gesamte Abwehr marschieren und zum wichtigen 1:1 Ausgleich einnetzen.
Die Freude währte jedoch nicht lange. Dynamo auf der Höhe, konnte nur vier Minuten später ihrerseits auf 1:2 erhöhen. Torschütze zu diesem Tor war Rico Hundeck.
Wieder musste der MSV einem Rückstand hinterher laufen und wieder kamen die Meissner zurück. Genau sechs Minuten dauerte es bis zum erneuten Ausgleich. Diesmal war es der aus der Abwehr aufgerückte Jiri Horinek der die Meißner Mannschaft wieder ins Spiel brachte.
Mit dem 2:2 zur Pause konnte keine der beiden Mannschaften zufrieden sein. Für Dynamo war es die letzte Chance, um überhaupt noch punktemäßig ein Wörtchen mitreden zu können und der MSV wollte seinen Aufstiegsplatz verteidigen.
Einige Dynamo Spieler hatten sich wohl in der Pause einen Virus eingefangen, denn gleich nach Wiederanpfiff bemerkte man bei Dynamo eine gewisse „Fallsucht“. Der ohnehin sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter Björn Lachmann (Coswig) lies sich davon anstecken und zerpfiff regelrecht das Spiel. Auch wirkte er nicht in jeder Situation sehr souverän und das in einem Spiel, in dem es für beide Mannschaften um viel ging.
In Minute 58 bekamen das die Meissner schmerzlich zu spüren. Torhüter Martin Hetz versuchte einen flach gespielten Ball im Fünfmeterraum zu sichern, was ihm nicht gelang. Dabei berührte er noch einen Dresdner Spieler mit den Fingerspitzen, der diese Einladung dankend annahm und sich fallen lies. Für Schiri Lachmann klare Sache, Elfmeter. Mendrala verwandelte diesen sicher zur erneuten 2:3 Führung für Dynamo.
Die passende Antwort hatte Jörg Göhler nur zwei Minuten später. Mit einem beherzten Schuss aus dem zentralen Mittelfeld aus ca. 17 Meter erzielte er das überlebenswichtige 3:3.
Danach der MSV die deutlich stärkere Mannschaft, mit den klareren Chancen. Eine davon konnte Nikica Maglica in höchster Not noch per Kopf auf der Linie vereiteln, nachdem Dynamo Keeper Weidner schon geschlagen war. Der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit. Kurz vor Schluss gab’s noch eine rote Karte für Ahmad Azad, als er gegen Jiri Horinek nach trat. Damit erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst. Die Nachspielzeit lief schon als der MSV die Feldüberlegenheit für einen letzten Angriff nutzte. Jörg Göhler fand im richtigen Augenblick Carlo Hanzlik, der zum entscheidenden 4:3 trifft.
Damit hat der MSV es in der Hand, mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Großenhain den Aufstieg perfekt zu machen.
MSV: Hetz, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Böhme (66. Diener), Behring (60. Haase)
Dynamo: Weidner, Kubot, Maglica, Mendrala, Freudenberg (44. Azad), Schulz, Rosse, Hundek, Grimm, Plischke, Kolibius (76. Peterson)
05.06.11
Vier Tore und drei Punkte für den MSV in einem durchschnittlichen Spiel
Mit Blick auf die Staffeln der Bezirksklasse, wollte der MSV im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in Garsebach was fürs Torverhältnis tun.
Leichter gesagt als getan. Beide Mannschaften hoch motiviert, wollten nichts dem Zufall überlassen. Der TSV stand eng am Mann und machte den Meißnern das Spiel nicht leicht.
Gerade mal sieben Minuten waren gespielt als entgegen den Erwartungen der Zuschauer, der TSV Garsebach zur ersten Torchance kam.
Beide Mannschaften taten sich schwer und so entwickelte sich ein Spiel mit „Haken und Ösen“. Viele kleine Nicklichkeiten und Fouls machten das Spiel nicht gerade attraktiv.
Eine viertel Stunde war gespielt, als der MSV durch Montwill das erste Mal zum Torschuss kam.
Garsebach, gut eingestellt, versuchte die Räume zuzustellen und so den Meissner die Gelegenheit zu nehmen, ihr Spiel aufzuziehen.
In den ersten dreißig Minuten hatte Garsebach gleich dreimal die Chance in Führung zu gehen. Die Größte hatte Lars Rothkegel in der 26. Minute, als er nur knapp verpasst.
Zuvor versuchte Martin Vnoucek auf Seiten der Meißner, TSV Keeper Jens Fröbel mit einem Lupfer zu überlisten.
Erst in Minute 41 erlöste die Tormaschine André Salomon die Meißner, mit einem Tor aus spitzem Winkel.
Nach der Pause begann das Spiel auf etwa gleichem Niveau wie in Halbzeit eins, aber mit mehr Dominanz der Meissner.
Kurz nach Wiederanpfiff nutzte Martin Vnoucek einen Freistoß und verwandelte diesen direkt zum 2:0 für den MSV.
Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Meißner fitter und übernahmen das Spiel. Garsebach versucht mit viel Kampf dem MSV standzuhalten, konnte aber das 3:0 durch Montwill, nach schönem Diagonalpass von Stefan Paulinsky und das 4:0 durch Julian Diener, der einen abgewehrten Torschuß von Martin Vnoucek abstaubte, nicht verhindern.
Das nächste Spiel des MSV am kommenden Samstag gegen die 4. von Dynamo Dresden wird so zum Entscheidungsspiel um den begehrten Aufstiegsplatz.
MSV: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Böhme (65. Diener), Paulinsky (70. Förster), Behring (46. Haase)
TSV: Fröbel, Rothkegel, Schubert, Reichelt, Bartsch (81. Drosedo), Wickert, Seifert, Helbig, Braun (70. Winkler), Kerber, Ehrnstorfer (75. Weber)
14.05.11
Klarer 7:1 Sieg im Kreisderby gegen Grün Weiß Coswig
Nach dem 3:0 Sieg gegen Leuben waren die Meißner bereit zum Kreisderby gegen Grün – Weiß Coswig. Bei schönstem Fußballwetter begannen beide Mannschaften ein lebhaftes Spiel. Der MSV mit der Motivation sich die Minimalchance auf den Aufstieg zu erhalten und Coswig das Duell im Derby für sich zu entscheiden.
Nach vier Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Nach Lattenschuss Carlo Hanzlik erzielte Meißens Kapitän Erik Montwill im nachsetzen die 1:0 Führung für den MSV.
Coswig unbeeindruckt und mit ihren Fans im Rücken spielte konsequent in Richtung des MSV Tor. In der 9. Minute bekamen sie von Schiedsrichter Sven Lehmann einen Freistoß zugesprochen, den Sebastian Scheithauer zum 1:1 Ausgleich verwandelte.
In der Folge entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch.
Die Chance zum nächsten Führungstreffer war für beide Mannschaften da. Der MSV, mit der nötigen Konsequenz, erhöhte ihrerseits zum 2:1. André Salomon spielte den Ball von rechts aus spitzem Winkel auf Jörg Göhler und der kann mit der Fußspitze einschieben.
Grün-Weiss wirkte mental gefestigt und wollte den erneuten Rückstand so schnell wie möglich wieder wett machen.
Zur Freude der mitgereisten Grün Weiß Fans bekamen die Coswiger in der 16. Minute nach einem Foul von Carlo Hanzlik einen Elfmeter zugesprochen, den Martin Hetz im Tor der Meißner bravourös hielt.
In einem emotionsgeladenen Spiel, in dem die Coswiger mit Leidenschaft kämpften, spielten die Meißner die technisch feinere „Klinge“, mit der sie letzten Endes immer wieder zu stachen.
In der 29. Minute erhöhte Christian Böhme auf 3:1.
Mann des Tages bei den Meißnern zweifellos Ersatzkeeper Martin Hetz, der mit dem gehaltenem Elfmeter und einer Glanztat in der 48. Minute, als er einen Coswiger Torschussversuch an den Pfosten lenkte, einmal mehr seine Ambitionen als Stammtorhüter bei den Meißnern unter Beweis stellte.
Auch Montwill, an diesem Tag wieder in Hochform, kann nach einem Zuspiel durch die Mitte von Jörg Göhler zum 4:1 erhöhen.
Der MSV einfach die cleverere Mannschaft, zog ihr Spiel bis zum Schluss durch und kam nochmals in der 58. und 84. Minute durch Salomon und in der 89. Minute durch Nico Förster zum Torerfolg.
MSV: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Förster), Haase (Jordan), Polifka, Böhme (Paulinsky), Behring
Coswig: Herzog, Grummt (Böhme M.), Schneider, Meyer, Seidler, Probst, Scheithauer St.(Thiele), Hoheisel, Scheithauer Seb., Derfert, Pannasch
08.05.11
Meißner siegen gegen Fortuna Leuben
In einem sehr einseitigen Spiel trennte sich der MSV von Fortuna Leuben mit 3:0. Wie schon in den Spielen zuvor traten die Meißner gleich von Beginn an sehr dominant auf in dessen Folge der MSV schon in der 2. min. durch Erik Montwill in Führung ging.
Auf dem holprigen Geläuf hatten beide Mannschaften ihre Schwierigkeiten nur mit dem Unterschied, dass die Meißner damit besser zu recht kamen.
Nur die mangelnde Chancenverwertung verhinderte eine frühzeitige Entscheidung für den MSV.
In Minute 23 bedient Polifka von der Grundlinie aus Salomon, der an Leubens Schlussmann, Dominic Haubold scheiterte. Drei Minuten später eine ähnliche Situation, nur diesmal bedient Salomon Montwill, der übers Tor verzieht.
So reihte sich Torchance an Torchance bis schließlich Martin Vnoucek in der 40 min. mit einem beherzten Schuss aus ca. 25 m das längst überfällige 2:0 erzielte.
Nach der Pause das gleiche Bild. Der MSV zu unkonzentriert im Torabschluß verpasst in diesem Spiel die Gelegenheit ihr Torverhältnis aufzubessern. Christian Böhme macht in der 55. Minute das 3:0 für den MSV und damit den Sack für die Meißner zu.
Der ansonst gut haltende Leubener Schlussmann Dominic Haublod sah in dieser Situation nicht besonders gut aus.
Man musste sich schon wundern, wie leichtfertig die Meißner mit ihren Chancen umgingen.
Eine der Besten war mit Sicherheit die von Martin Vnoucek in der 74.min., der zuvor von Salomon von der linken Seite bedient wurde, allein vorm Tor der Fortuna sich die Torecke hätte raussuchen können aber an dessen Tormann Dominic Haubold scheiterte.
MSV: Hetz, Horinek, Schicke, Hanzlik (Haase), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Diener), Böhme (Paulinsky), Behring Polifka
02.05.11
Von Wolfgang Stübler
Meissner SV kann auch zu Hause gewinnen
Nach zuletzt eher dürftigen Heimspielresultaten brachte die erste Partie auf Naturrasen endlich wieder einen Meißner Sieg. Den Willen dazu ließ der MSV sofort erkennen und begann äußerst druckvoll. Zwei gute Torchancen von Martin Vnoucek(2.) und Erik Montvill (4.) bestätigten diesen Eindruck, bevor Montwill nach acht Minuten per Kopf die Führung erzielte, die Nico Förster vorbereitet hatte. Nur eine Minute später stand Vnoucek nach Christian Böhmes Vorlage vor dem 2:0, sein Schuss wurde noch abgefälscht. Fast aus dem Nichts kamen die Gäste zum Ausgleich, als der Dresdner Georg Ende nicht konsequent angegriffen wurde und ins kurze Eck vollendete (13.). Beim MSV hinterließ dass sofort Wirkung. Hellerau kam jetzt besser ins Spiel, teilweise sogar souveräner ins Spiel und beschäftigte die Gastgeber viel mehr in der Abwehr. Es dauerte geraume Zeit, bis wieder Gefahr vor dem Dresdner Gehäuse aufgebaut wurde. In dieser Phase zeigte der Gäste Keeper seine Qualitäten bei Schüssen von Nico Förster und Christian Böhme. Ein schöner Angriffszug über Vnoucek, Horinek und Göhler brachte aber auch nur einen Eckstoß. Trotzdem war die erste Halbzeit der Meißner nicht so überzeugend, wie es i8hre Ambitionen erfordert hätten. Die Hellerauer spürten die Verunsicherung und spielten mutig nach vorn und auf Sieg. Aber das war wohl ihr Fehler. In einer ersten Offensivaktion nach der Pause hatte sich Nico Förster der Bewachung entziehen können und brachte seine Farben wieder in Front (57.). Und sofort hatte der MSV seine Anfangsqualitäten wiederentdeckt und dominierte das Geschehen souverän. Chancen zum Ausbau der Führung hatten wiederum Förster, aber auch Vnoucek, bis sie realisiert wurden. Eine schnelle Kombination von Johannes Haase auf Erik Montwill brachte Förster in Ballbesitz, der mit dem 3:1 (66.) für Beruhigung in den eigenen Reihen sorgte. In der Folgezeit ließen die Meißner nichts mehr anbrennen, versäumten jedoch eine mögliche Resultatsverbesserung. Vnoucek und Förster, aber auch Stefan Paulinsky hatten Möglichkeiten dazu, verfehlten aber das Ziel oder scheiterten am Hellerauer Schlussmann. Der Sieg war letztlich verdient und nötig, um Hoffnung auf einen Wiederaufstieg am Leben zu erhalten.
MSV: Sima, Horinek, Hanzlik, Haase (63. Jordan), Polifka, Böhme (59. Paulinsky), Behring, Göhler, Montwill (81. Diener), Vnoucek, Förster
16.04.11
Meissen siegt auswärts 4:1
Nach dem verschenktem Heimspiel gegen Post Dresden zeigten die Meissner Ihr Auswärtsgesicht.
Anders als im Spiel gegen Post machten die Meissner gleich von Beginn an deutlich, wer der Herr auf dem Platz ist. Gerade acht Minuten waren gespielt, als Martin Vnoucek über die rechte Seite kommend zum ersten Mal zum Schuss kommt.
Beide Mannschaften versuchten das Spiel an sich zu reißen. In Folge gestaltete sich dieses relativ ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten.
Das änderte sich in Minute 27. Der MSV an diesem Tag mit sichtlicher Spielfreude, kam mit einem Angriff von Erik Montwill über Martin Vnoucek, der André Salomon zentral stehend bediente, zum 1:0 für den MSV.
Beflügelt von diesem Tor spielten die Meissner befreit auf, sodass nur drei Minuten später Montwill die nächste Chance für den MSV auf dem Fuß hatte, aber an TSV Keeper Martin Häntzsche scheiterte.
Drei Minuten später ist abermals Erik Montwill maßgeblich am 2:0 für die Meissner beteiligt.
Nach einer scharfen Hereingabe von der linken Seite geht der Abwehrversuch von Iwan Weis ins eigene Tor.
Nach der Pause ließen sich die Meißner nicht lange bitten. Nach Ecke Montwill in der 47. Minute ist es diesmal Martin Vnoucek, der per Kopf zum 3:0 erhöhte.
Cossebaude frustriert ging nun relativ robust zu Werke, sodass die spielerische Komponente immer mehr in den Hintergrund rückte.
Die Meißner versuchten weiter konzentriert nach vorn zu spielen und Chancen zu kreieren.
Vor allem das Dreigestirn Montwill, Salomon, Vnoucek bekamen die Cossebaudaer an diesem Tag nicht in den Griff.
Das 4:0 fiel verdient nach einer Ecke von Erik Montwill, der diese scharf herein brachte und die Salomon, der an der Grundlinie stehend in den Rückraum spielte und so mustergültig Martin Vnoucek bediente, der abgezockt per Kopf einnetzte.
Ein letztes Aufbegehren des TSV Cossebaude brachte noch den Ehrentreffer zum 4:1 Endstand.
Meissner SV 08: Sima, Horinek, Hanzlik (Paulinsky), Göhler, Vnoucek, Salomon (Diener), Montwill, Haase, Polifka (Puchta), Böhme, Behring
11.04.11
Von Wolfgang Stübler
Meissner SV muss sich mit einem Unentschieden begnügen
Allmählich müssen sich die Meißner von der Hoffnung auf den sofortigen Wiederaufstieg verabschieden. Mitverantwortlich ist dafür auch die Heimschwäche des MSV. Aus den vier Heimspielen dieses Jahres wurden lediglich fünf Punkte geholt. Die im Stadionprogramm ausgesprochene Warnung von den Auswärtsqualitäten von Rotation wurden offenbar von den Akteuren nicht gelesen, denn ihre Aufwärmphase war nach 23 Spielminuten noch nicht abgeschlossen, als die Gastgeber schon mit 0:3 zurücklagen. Bereits in der ersten Minute hatten die Gäste ihre Gefährlichkeit angedeutet, aber nach vier Minuten machten sie ernst.
Nach einem Fehler von Torwart Sima staubte Dirk Wodner ab zur Dresdner Führung. Wodner nutzte in der zehnten Minute auch eine Konterchance gnadenlos zum 2:0. Die gesamte MSV-Abwehr sah hier wie auch in den 20 Minuten danach völlig überfordert aus, während nach vorn bis auf eine Chance von Jiri Horinek nichts ging.
Die Meißner fanden einfach keine Mittel und vergaben gute Ansätze durch Miserable Abspielfehler im Vorwärtsgang. Die Dresdner hatten längst die Unsicherheiten und Mängel ihres Gegners erkannt und legten nach. Erneut ging ein katastrophaler Abwehrfehler voraus, aus den Robert Franke zum ernüchternden 0:3 für seine Farben nutzte(23.). Spät aber nicht zu spät strafften sich endlich die Meißner, und als Jörg Göhler in der 31. Minute verkürzen konnte, keimten Hoffnungen für eine Wende auf, die nach einer sehr guten Angriffsaktion, die Martin Vnoucek nur knapp neben dem Kasten abschloss, weiter genährt wurden. In der 39. Minute wurde Jiri Horinek im Dresdner Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Vnoucek sicher zum 2:3 Anschluss. Die Partie war wieder offen und al der besonders in der zweiten Halbzeit stark aufspielende Sebastian Schicke nach 59 Minuten das 3:3 erzielen konnte, lag die Siegchance wieder vor dem MSV.
Einwechselungen von Nico Förster und Eric Montwill brachten frischen Wind in die Angriffsbemühungen und der Wille war unübersehbar, doch Rotation stellte geschickt die Räume zu, war überdies immer mit schnellem Spiel gefährlich. Nachdem Julian Diener eine dicke Konterchance vergeben hatte, fand ein Treffer von Försterwegen angeblichen Foulspiels keine Anerkennung. Ein Freistoß von ihm streifte nur die Querlatte, aber das war es dann schon. Der MSV hatte den gewiss nicht schwachen Kontrahenten durch seine schläfrige Anfangsphase erst richtig stark gemacht und musste sich mit dem Remis zufrieden geben.
MSV: Sima, Horinek, Haase, Behring, Schicke, Polifka (64. Montwill), Göhler, Böhme (82. Puchta), Diener (64. Förster), Salomon, Vnoucek
03.04.11
3:1 Sieg der Meissner gegen den BSV Strehla
Die Meissner machten sich das Leben selber schwer. Klar spielbestimmend, verpassten sie es, ihre Chancen zu nutzen und damit das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden.
Die erste von vielen Chancen hatten sie schon nach knapp zwanzig Minuten. Ein Pass in die Spitze kann André Salomon mit der Brust annehmen. Bei dem anschließenden Schuss aus der Drehung hatte Strehlas Torhüter Philipp Lippold noch Glück, als der Pfosten rettet.
Zehn Minuten später ist Lippold machtlos, als Salomon einen langen Ball per Kopf verlängert und zu 1:0 einnetzt.
Danach spielten eigentlich nur noch die Meissner. Spielerisch eine Klasse besser, setzten sie die Akzente. Einziges Manko war die fehlende Chancenverwertung. So genannte Hundertprozentige blieben einfach ungenutzt. In der 37. min wird Salomon mustergültig mit einer Flanke von Vnoucek in Szene gesetzt. Der verpasst aber knapp. Danach scheitert Vnoucek selber allein vorm BSV Gehäuse an Torhüter Lippold. Kurz vor der Pause ist es wieder Salomon, der nach einer Flanke allein vorm Tor den Ball verzieht. Das Fazit der ersten Hälfte: Meißen führt verdient nur 1:0.
Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte dann der Schock. Nach Foulspiel im Strafraum des MSV zeigt Schiedsrichter Carsten Streidt aus Dresden auf den Punkt und Strehla kann den fälligen Elfmeter durch Tobias Schmidt zum1:1 Ausgleich verwandeln.
Strehla zu harmlos und ohne Ideen konnte die Situation nicht nutzten. Der MSV hatte das Spiel weiter fest im Griff. Das Nachsetzen der Meissner wurde belohnt, als nach einem Handspiel der Strehlner im eigenen Strafraum Schiedsrichter Streidt wieder auf Strafstoss entschied. Aber diesmal für den MSV. Bei den Meissnern legte sich Jörg Göhler den Ball auf den Punkt, scheiderte aber an BSV Keeper Lippold.
So brauchte es weitere zehn Minuten, als Martin Vnoucek seine Mannschaft endlich erlöste und nach schöner Vorarbeit von Stefan Paulinsky seine Mannschaft wieder in Führung brachte. Kurz vor Ende des Spiels machte Geburtagskind André Salomon den Sack dann zu und erhöhte zum Endstand von 3:1.
Meißen: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek (Montwill), Salomon, Polifka, Böhme (Förster), Behring, Diener (Paulinsky)
12.03.11
Post nimmt drei Punkte mit nach Dresden
Post SV Dresden nimmt nach dem 0:1 drei Punkte mit nach Hause. Nach einer kurzen Abtastphase versuchten die Meißner das Spiel an sich zu reißen und hatten nach sieben Minuten ihre erste Chance. Einen hoch gespielten Ball aus dem Mittelfeld kann André Salomon direkt abnehmen, doch die Post Abwehr auf dem Posten kann diesen Ball zur Ecke klären.
Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Die Meißner zwar bemüht das Spiel zu machen, wurden aber immer wieder durch eine robust spielende Dresdner Mannschaft gestoppt. Erst nach zwanzig Minuten eine weitere Chance für den MSV. Nach einer Flanke von Stefan Paulinsky von der rechten Außenbahn verpassen Vnoucek und Salomon abermals nur knapp das Tor. Nur fünf Minuten später gab es eine, an diesem Tage nur selten zu sehende, Spielkombination, in der Sebastian Schicke und Nico Förster den Dresdner Abwehrriegel knackten, und Förster zum Abschluss kam, aber an Post Keeper Felix Herzog scheiterte. Kurz vor der Pause hatte Salomon noch die Chance, die Meißner in einem psychologisch wichtigen Moment in Führung zu bringen. Fazit der ersten Hälfte: Das Spiel lebte vom Kampf und von den Emotionen beider Mannschaften. Nach der Pause ging es erst einmal genauso zerfahren weiter, wie zuvor. Die Fehler häuften sich mit der Zeit - auf beiden Seiten. Somit ergaben sich gefährliche Situationen, die bis dahin allesamt geklärt werden konnten. In Minute 49 war der Meißner Schlussmann Martin Hetz allerdings machtlos, als Markus Machate es schaffte, den Ball an einer, in dieser Situation desorientierten Meißner Abwehr vorbei, ins Tor zu spitzeln. Die Domstädter jetzt munter, starteten eine wahre Flut von Angriffen. Die tief stehenden Dresdner machten die Aufgabe für die Meißner nicht einfacher, sondern erspielten sich durch Konter weitere Möglichkeiten, ihre Führung auszubauen. In der 55. Minute ist es die Latte, die den MSV vor einem erneuten Gegentreffer rettet. Danach ging das Spiel hauptsächlich nur noch in Richtung Dresdner Tor. Der MSV die Spiel bestimmende Mannschaft, erspielte sich Chance um Chance. Post Keeper Felix Herzog brachte die Meißner an den Rand der Verzweiflung. Mit starken Paraden hielt er die Null für die Gäste aus Dresden fest. Letzter Höhepunkt im Spiel war, nach einem mustergültigen Zuspiel von Christian Böhme, der Lattentreffer von Nico Förster in der 85. Minute.
Meissner SV 08: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Böhme), Polifka, Jordan (Haase), Förster, Paulinsky (Diener)
19.02.11
Im Rückspiel keine Revanche gegen Tauscha
Am Ende stand ein teuer erspieltes 1:1 gegen den LSV 61 Tauscha. Die Meißner starteten schon unter schlechten Vorzeichen in die Partie. Mit Carlo Hanzlik und Sebastian Schicke fehlten gleiche zwei wichtige Stammspieler verletzungsbedingt. André Flade rückte dafür in die Startelf und sollte die Geschicke in der Abwehr lenken. Doch nach nur neun Minuten der nächste Schock. Ohne Fremdeinwirkung verletzt sich Flade und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss das Feld verlassen. Für ihn kam Johannes Haase in die Partie.
Trotz dieser Verletzungen waren die Meißner am Drücker und erspielten sich gegen die doch sehr rustikal spielenden Tauschaer einige Chancen und hätten 3:0 führen müssen.
Der MSV gerade dabei seinen Rhythmus zu finden, musste ab der 18. Minute mit nur noch zehn Spielern auskommen.
Pechvogel diesmal Jiri Horinek. Nach einem Abwehrfehler zieht der als letzter Mann die Notbremse gegen Tauschas Thomas Lotzmann. Klare Entscheidung – rote Karte.
Nach dieser Aktion lief bei den Meißnern nicht mehr viel zusammen. Der LSV übernahm nun das Spiel und ging im psychologisch wichtigen Moment, kurz vorm Pausenpfiff, auch noch in Führung. Torschütze in der 39. Minute war Fred Kühne.
Nach der Pause gab’s beim MSV einen Doppelwechsel. In der 55. Minute durfte der Sieg-Torschütze aus dem Großenhain Spiel, Nico Förster, ran. Er kam für Max Behring, und für Stefan Paulinsky kam Julian Diener ins Spiel. Dieser Wechsel zeigte seine Wirkung. Meißen fand langsam wieder ins Spiel zurück und wurde in der 81. Minute mit einem Kopfball Tor von Martin Vnoucek zum Ausgleich belohnt.
Dieses Tor war die Initialzündung zur Meißner Schlussoffensive. In Unterzahl spielte der MSV den LSV Tauscha förmlich an die Wand und drückten auf den Siegtreffer.
Und als wäre Meißen nicht schon genug gestraft, gab’s in der Nachspielzeit noch eine zweite rote Karte. Diesmal erwischte es Torhüter Petr Sima. Der lies sich nach einer Unsportlichkeit eines Tauschaer Spieler provozieren und reagierte mit einem Nachtreten.
Ist zu hoffen, dass die Sperren für Horinek und Sima nicht zu hart ausfallen.
Meißen: Sima, Horinek (rote Karte 18.), Flade (Haase 9.), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Jordan, Behring (Förster 55.), Paulinsky (Diener 55.)
22.01.11