28.01.12
Klarer 7:1 Erfolg gegen Lok Nossen
So klar, wie das Ergebnis am Ende mit 7:1 für die Meissner ausfiel, sah es zu Beginn der Partie nicht aus.
Der MSV in diesem Spiel klarer Favorit, hätte bereits nach acht Minuten 2:0 führen müssen.
Zum einen war es Salomon, der frei vorm Tor den Ball nicht richtig trifft und zum anderen Mal Toni Müller.
Die Gäste aus Nossen spielten die ersten Minuten ordentlich mit und stellten die Räume geschickt zu. Die Meissner in ihrem Spiel zu unkonzentriert, machten es der Lokelf zu einfach, ins Spiel zu finden.
Ein Freistoß der Nossner in die Abwehrmauer des MSV führte zu einem Elfmeter für die Gäste, weil Schiedsrichterin Susann Dittmar ein Handspiel der im Strafraum stehenden Meissner Abwehr sah.
Torhüter Daniel Nagel, Ex – Mannschaftskollege der Muldestädter, der das Vertrauen des Trainers für die erste Halbzeit bekam, hielt den Elfer glänzend.
Spielerisch die Meissner, die klar bessere Mannschaft, konnten das aber nicht in Tore ummünzen. Ganz im Gegenteil. Noch nicht einmal eine halbe Stunde ist gespielt, als die Nossner abermals einen Elfmeter zugesprochen bekommen.
Nagel, diesmal machtlos beim Schuss von Robin Brucke, der die Gäste in der 21. Minute mit 1:0 in Führung bringt.
Die Meissner, nun endlich wach, erzielen nur drei Minuten später den Ausgleich. Toni Müller, der beherzt durch die Lokabwehr marschiert, macht diesmal alles richtig und bringt seine Mannschaft sprichwörtlich wieder ins Spiel.
Doppelpass – Spiel, Spielverlagerungen, schnelles Flügelspiel waren nun die Mittel zum Torerfolg.
Paul Göhlert und Arno Voigt waren auf der rechten Seite besonders auffällig. Eine Doppelpassstafette der beiden und eine blitz saubere Flanke von Göhlert auf André Salomon führte in der Folge zum 2:1.
Der MSV kam langsam in Fahrt und erhöhte zwei Minuten später auf 3:1. Wieder ist es Salomon, der per Kopfball das Ergebnis in die Höhe schraubt.
Kurz vor dem Pausenpfiff trifft auch Paul Göhlert für seine Farben. In einem wilden Gestocher vorm Nossner Tor kann Lok – Keeper Frank Schirrmeister den Ball zweimal parieren aber nicht festhalten, sodass Paul Göhlert zum 4:1 abstauben kann.
Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Meißen spielte nach Belieben und Nossen hatte nicht mehr viel entgegen zu setzten.
Der MSV traf noch dreimal. Das 5:1 markierte Toni Müller, der in diesem Spiel einige Chancen liegen lies. Salomon war der Schütze zum 6:1 und Stefan Paulinsky setzte den Schlusspunkt zum 7:1.
Brian Groß, der Neuzugang von der TSV Stahl Riesa, konnte in diesem Spiel keine Akzente setzten.
MSV: Nagel (Sima), Schicke, Göhler Jörg, Müller, Salomon, Groß (Reichelt), Horinek, Böhme, Voigt (Flade), Paulinsky, Göhlert Paul
03.12.11
Meißen beendet Hinrunde mit einem beeindruckenden Sieg
Mit einem klaren 5:0 Sieg beenden die Meißner die Hinrunde in der Bezirksliga Mitte.
Zu Beginn des Spiels sah es nicht so aus, als könnten die Meissner drei Punkte vom SV Wesenitztal mit an die Elbe bringen.
Zudem musste Trainer Mario Oster mit Jiri Horinek, André Schroth und Tom Reichelt gleich auf drei Abwehrspieler verzichten.
Sichtlich genervt von der Schuhwahl einiger Spieler, musste Mario Oster zusehen, wie seine Mannschaft auf dem schwer zu spielenden Geläuf sich im Klein klein verstrickte und nicht ins Spiel fand.
Der MSV hatte die erste Chance in der 4. Minute durch Christian Böhme.
Die Gastgeber, zunächst die bessere Mannschaft, wussten das Meissner Spiel geschickt zu unterbinden. Durch einige unnötige Ballverluste ist es vor allem Peter Werner, der die Meißner Abwehr immer wieder in Bedrängnis bringt.
Umso überraschender der Meißner Führungstreffer in dieser Phase des Spiels. Nach guter Vorlage von Toni Müller nutzt Christian Böhme seine zweite Chance und vollendet zur 1:0 Führung für die Domstädter.
Das Führungstor war die Initialzündung für einen Meissner Sturmlauf. Nur fünf Minuten später bauten die Meissner ihre Führung aus.
André Salomon, der langsam ins Spiel fand, konnte sich bis zur Grundlinie auf rechts durchsetzten und in den Rückraum spielen.
Der zentral stehende Toni Müller mit viel Übersicht sah den besser zum Tor stehenden Jörg Göhler und ließ den Ball geschickt durch. Göhler, mit viel Routine, erhöhte zum 2:0.
Wesenitztal, nach der Pause bemüht, konnten den Sturmlauf nicht aufhalten.
In der 60. Minute hieß es erstmal zittern. Steve Helbig, der bis dahin eine solide Abwehrleistung zeigte, brachte nach einem Zweikampf sich und Wieland Steps im Strafraum zu Fall. Schiedsrichter Dominic Schulz aus Hoyerswerda wertete das als Foul an Steps und zeigte sofort auf den Punkt. Einmal mehr durfte sich Petr Sima auszeichnen, der diesen Elfer glänzend hielt.
Die Spieler des SV Wesenitztal, geschockt über die vertane Chance, mussten jetzt sogar noch zuschauen, wie sich aus dieser Situation ein Konter für die Meissner ergab.
Sima ließ den Ball prallen und die Meißner Hintermannschaft konnte diesen behaupten und fand abermals in Toni Müller einen dankbaren Abnehmer, der seinerseits auf André Salomon ablegte und der zum 3:0 erhöhte.
Die Meißner wechselten kurz darauf. Für Toni Müller kam Julian Diener ins Spiel. Das war ein klares Zeichen an die Mannschaft, das Ergebnis nicht zu verwalten, sondern weiter nach vorn zu spielen.
Wesenitztal setzte alles auf eine Karte und drückte auf den Anschlusstreffer. Das gab den Meißnern immer wieder die Gelegenheit zum Konter. Einen davon nutzte Meißens „Tormaschine“ André Salomon in der 69. Minute zum 4:0. Mit einem gefühlvollen Heber über Torhüter Eric Droßel machte er den Sack für den MSV zu.
Sahnehäubchen im Spiel das 5:0 in der 80. Minute von Youngster Paul Göhlert. Nach sehenswerter Ballstafette Salomon, Diener, hämmert dieser den Ball unhaltbar für Torhüter Droßel in die Maschen.
Die Meißner beenden die Hinrunde mit 26 Punkten und überwintern hinter Stahl Riesa auf dem 4. Platz.
MSV: Sima, Schicke, Hanzlik, Göhlert Paul, Göhler Jörg, Müller (Diener), Salomon, Helbig, Böhme, Voigt, Paulinsky
06.11.11
2:1 Sieg gegen Großenhain
Der 8:2 Sieg der Meissner aus dem letzten Zusammentreffen beider Mannschaften hatten die Großenhainer noch nicht vergessen. Von Zurückhaltung oder Taktieren keine Spur. Dementsprechend gingen beide Mannschaften offensiv zu Werke.
Die ersten zehn Minuten gestalteten sich ausgeglichen, allerdings ohne zwingende Chancen für keine der beiden Mannschaften.
In Folge erspielten sich die Großenhainer einige Chancen, bei denen die Meißner Hintermannschaft nicht immer gut aussah.
Eine davon hatte Adis Islamovic in der 12. Minute. Der Großenhainer setzte sich gegen die gesamte Meißner Abwehr durch und scheiterte am Meißner Torhüter Sima, der den Ball zur Ecke klärte.
Vier Minuten später ist Sima machtlos, als die Röderstädter einen schon geklärten Ball wieder ins Spiel bringen und Mirko Roßmüller zur 1:0 Führung einnetzt.
Die Meißner verpassen im Gegenzug den Ausgleich durch André Salomon, jedoch der Meissner Youngster, Paul Göhlert, macht diesen dann in der 20. Minute.
Nach der Pause gestaltete sich das Spiel noch abwechslungsreicher. Beide Mannschaften vergaben einige Großchancen.
Auf Seiten der Meißner vergibt Toni Müller eine Hundertprozentige, nachdem ihm der Ball nach einem Göhler-Freistoß vor die Füße fällt.
Danach macht es André Salomon besser. Der packte den „Hammer“ aus und zog aus ca. 25 Meter ab.
Der Ball landete unhaltbar für Gästekeeper Meyer im Tor der Großenainer.
Meyer durfte sich noch einige Male auszeichnen. Nach einem Schuss von Jörg Göhler aufs lange Eck konnte Meyer diesen mit den Fingerspitzen noch über die Latte lenken.
Auch Salomon scheitert an Meyer, als dieser in Raul-Manier versucht, den Ball über den Torhüter zu heben.
In den letzten Minuten der Partie warfen die Großenhainer noch mal alles nach vorn. Aber auch die gingen mit ihren Chancen sträflich um. Nach einem sehenswerten Konter verpassen sie in der 87. Minute, frei vorm Tor der Meissner, den Ausgleich zu machen.
So blieb es am Ende mit viel Glück beim 2:1 für den MSV 08.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik (Reichelt), Göhlert Paul, Göhler Jörg, Müller, Salomon, Schroth, Helbig (Haase), Paulinsky (Voigt)
22.10.11
Niederlage gegen Freiberg
In einem ausgeglichenen Spiel verloren die Meissner ihr Spiel gegen Tabellennachbarn BSC Freiberg mit 2:1.
Schon nach zehn Minuten gingen die Gäste in Führung. Nach einem Abwehrfehler von Carlo Hanzlik ist es Freibergs Kapitän Rico Thomas, der dieses Geschenk dankend zur 1:0 Führung annimmt.
Meissen, um den Ausgleich bemüht, hatte kurz darauf eine Chance durch Christian Böhme, die Gästekeeper Martin Heydel zur Ecke klären konnte.
Die zweikampfstarken Freiberger drückten immer wieder auf das Meissner Tor und verpassten es ihre Chancen zu nutzen, sodass in der 34. Minute den Domstädtern der Ausgleich durch Jörg Göhler gelang.
Die Freude auf Seiten des MSV währte nur kurz. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld von Salomon ist es wieder Freibergs Kapitän Rico Thomas, der die Gäste mit 2:1 in Führung schießt.
Die Meissner reagierten im Gegenzug mit einem schönen Angriff, bei dem André Salomon mit einem Schuss aus der Drehung zum Abschluß kam aber nur knapp das Tor verfehlte.
Wermutstropfen in dieser Partie war die gelb rote Karte für Tom Reichelt in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit.
Die Meissner in Hälfte zwei wesentlich bissiger, versuchten das Spiel noch zudrehen und kamen in der 60. Minute durch André Salomon zum Torerfolg. Schiedsrichter Steffen Hennig gab dieses Tor nicht, weil er Salomon im Abseits sah, sodass es am Ende beim 2:1 für die Freiberger blieb.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Salomon, Schroth, Reichelt, Diener (Voigt), Böhme, Paulinsky
02.10.11
Salomon erlöst MSV
Nach einer schlechten ersten Halbzeit, sorgt Doppeltorschütze André Salomon für einen 2:0 Sieg im Spiel gegen Stahl Freital.
Die Meißner wollten nach der Auswärtsniederlage gegen die SG Possendorf das Ruder rumreisen um wieder in die Erfolgsspur zu finden.
Die Gäste aus Freital waren jedoch diejenigen, die das Spiel bestimmten.
Gerade mal zwei Minuten waren gespielt, als die Meißner Hintermannschaft das erste Mal in Bedrängnis kam.
Eric Zimmermann hatte auf Seiten der Gäste die Gelegenheit, per Kopf seine Mannschaft in Führung zu bringen, scheiterte jedoch im Abschluß.
Das Spiel verlief alles andere als nach dem Geschmack des Meißner Publikums. Der MSV bemüht dem Spiel ihren Stempel auf zu drücken, scheiterten jedoch im Torabschluß und vergaben so gute Chancen, wie die von Salomon in der 29. Minute nach einer Flanke von Arno Voigt. Die am Ball sicherer wirkenden Gäste übernahmen zusehends das Spiel. Meißen ohne eine richtige Idee und mit unnötigen Ballverlusten, machte es ab der 30. Minute möglich, daß Stahl zu guten Torchancen kam.
Dank eines überragend haltenden Petr Sima blieben die Chancen für den MSV gewahrt.
Wie in Minute 33. Da sahen wohl alle Fans den Ball schon im Meißner Tor, als die Abwehr des MSV geknackt war und ein Freitaler allein vor Petr Sima stand. Sima, der lange genug stehen blieb, parierte denn Schuss bravourös.
Kurz vor der Pause kam Stahl noch mal zu einer 100-prozentigen Chance. Nach Doppelpass und einer gut geschlagenen Flanke, ist es erneut Eric Zimmermann, der den Ball über das leere Meißner Tor befördert.
Der Fussballgott schien an diesem Tage auf Seiten der Meißner zu stehen.
Trainer Mario Oster musste sich in der Pause was einfallen lassen, um das Spiel wieder in den Griff zu bekommen.
Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte er mit Tom Reichelt einen frischen Spieler. Michael Görnitz musste dafür in der Kabine bleiben.
Die in Hälfte eins nicht immer gut aussehende Meissner Abwehr sollte dadurch mehr Sicherheit bekommen.
Oster schien auch in der Pausenansprache die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Meißner präsentierten sich in der zweiten Halbzeit wesentlich druckvoller, was Stefan Paulinsky in der 59. Minute eine gute Chance einbrachte, als er von halb rechts nur knapp das Tor verfehlt.
Die Meißner kamen immer besser ins Spiel. Vor allem der zwischenzeitlich eingewechselte Julian Diener sorgte mit guten Pässen und Flanken für seine Sturmkollegen für Gefahr vorm Gästetor.
Salomon, der in dieser Saison bis dahin noch Torlos war, ließ noch zwei Riesenchancen ungenutzt, bevor er in der 84. Minute nach einer schönen Ballstafette von Göhler und Diener zum 1:0 einnetzte.
Zwei Minuten später ist es abermals Salomon, der mit einem gefühlvollem Heber den herausgelaufenen Gäste Keeper Steffen Beer überwindet, und mit dem 2:0 die Entscheidung für den MSV herbeiführt.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Voigt, Göhler, Görnitz (Reichelt 46.), Salomon, Schroth, Paulinsky (Diener 70.), Böhme (Montwill 64.)
17.09.11
Meißen vergibt zwei Punkte gegen Pirna Süd
Mit dem 1:1 vergeben die Meißner zwei Punkte. Im Gegensatz waren die Gäste aus Pirna froh über den Abpfiff und über den ersten Punkt in der noch jungen Saison.
Zur Überraschung der Meißner begannen die Gäste relativ offensiv.
Der MSV tat sich schwer ins Spiel zu kommen. Einige Abstimmungsfehler und unnütze Ballverluste brachte die Meissner Hintermannschaft einige Male in Bedrängnis.
Wie in der 28. Minute, nachdem Petr Sima nach einem Fehler von André Schroth in höchster Not retten muss.
Meißen ohne die richtige Idee die gut stehenden Pirnaer zu überwinden, kamen erst nach gut 40 Minuten zum ersten richtigen Torschuss durch Erik Montwill, den Gäste Keeper David May problemlos halten kann.
Drei Minuten später der Schock. Nach einem Freistoß kann Pirna durch Daniel Eichstädt in Führung gehen.
Psychologisch der ungünstigste Zeitpunkt für ein Gegentor. Mit Spannung war zu erwarten, welche Antwort die Meißner auf dieses Gegentor parat hatten.
Mario Oster zeigte es schon kurz vorm Pausenpfiff an. Er schickte Julian Diener zum Warm- laufen. Nach der Pause blieb Stefan Paulinsky in der Kabine, der in der Offensive zu harmlos agierte.
Die Meißner auf den Ausgleich orientiert, liefen in der 51. Minute abermals in einen Konter, den Meißens Torhüter Petr Sima erneut glänzend parierte.
Trainer Oster reagierte sofort und brachte mit André Salomon einen zusätzlichen Stürmer. Für Salomon ging der hinter den Erwartungen spielende Erik Montwill vom Platz.
Die Einwechslung zeigte sofortige Wirkung. Salomon kam gleich im Sechzehner der Gäste zum Kopfball, der nur knapp das Gehäuse des SV Pirna Süd verfehlte.
Salomon, der nach überstandener Verletzung sich wieder an sein altes Niveau ranarbeitet, zeigte, dass er für seine Mannschaft unverzichtbar ist.
Meißen erhöhte den Druck und wechselte in der 74. Minute Arno Voigt für Christian Böhme ein.
Und wieder hatte Mario Oster mit dieser Einwechslung die richtige Entscheidung getroffen.
In der 80. Minute ist es Arno Voigt, der den Ausgleich für den MSV besorgte.
Pirna konzentrierte sich nur noch aufs Verteidigen und dezimierte sich in der 85. Minute durch eine Gelb – Rote Karte selbst.
Daniel Eichstädt, der in der 80. Minute schon gelb wegen Meckerns gesehen hatte, brachte fünf Minuten später Carlo Hanzlik zu Fall und musste folgerichtig den Platz verlassen.
Trotz der drei Minuten, die Schiedsrichter Rico Teichmann nachspielen ließ, konnten die Meißner aus der Überzahlsituation kein Kapital schinden.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Böhme (74.Voigt), Montwill (55.Salomon), Pönisch, Schroth, Paulinsky (46.Diener), Reichelt
27.08.11
Förster schießt Meißen zum Sieg
Der Sieg für die Meißner über den SV Lichtenberg fiel mit 1:0 deutlich zu niedrig aus. Zu Beginn der Partie hatten zunächst die Gäste aus dem Erzgebirge die Chance in Führung zu gehen. Ein Freistoß von Kapitän Sebastian Schneider, dem ein Foul von Jörg Göhler voraus ging, verfehlte nur knapp das Gehäuse von MSV – Keeper Petr Sima.
Nach nervösem Beginn kamen die Meißner langsam in Fahrt.
Einen gut getretenen Schuss von André Salomon kann Tom Haustein auf Seiten der Gäste nur zur Ecke klären.
Diese wurde von Jörg Göhler straff herein gebracht und fand Stefan Paulinsky als Abnehmer, der nur um Haaresbreite das Tor verfehlt.
Die darauf folgenden Chancen lagen ebenfalls auf Seiten der Hausherren.
Zuerst vergibt Christian Böhme aus spitzem Winkel, eine Minute später ist es Kapitän Montwill. Im Gegenzug vereitelte ein gut aufgelegter Petr Sime das Gegentor auf Seiten des MSV.
Eine viertel Stunde war zu diesem Zeitpunkt gespielt. Meißen, die Spiel bestimmende Mannschaft, tat sich schwer, gegen die etwas tiefer stehenden Gäste, die mit einem blitz- schnellen Umkehrspiel immer wieder für Gefahr vorm MSV Kasten sorgten.
Auffällig bei den Lichtenbergern Mittelfeldspieler Ronny Hilgenberg. Sehr beweglich und wendig, war der Ideen- und Passgeber, der beste Spieler auf Seiten der Gäste.
Der MSV dagegen erarbeitete sich Chance um Chance. Kurz vor dem Pausenpfiff scheitert erst Salomon und im Nachsetzen Christian Böhme an der Lichtenberger Abwehr.
Zu Beginn der zweiten Hälfte wirkte das Spiel etwas zerfahren.
Das Tor für die Meißner lag förmlich in der Luft, aber irgendwie fehlte dem MSV dafür die zündende Idee oder ein Joker. Den brachte Trainer Mario Oster in der 59. Minute. Stefan Paulinsky musste den Platz verlassen. Für ihn kam Nico Förster ins Spiel. Förster, der schon in der Vergangenheit die Jokerrolle erfolgreich spielte, wurde auch in diesem Spiel seiner Rolle gerecht und erlöste seine Mannschaft in der 77. Spielminute mit dem 1:0. Nachdem Lichtenbergs Torhüter Sebastian Siegel einen Schuss der Meißner nicht festhalten kann, nutzt Förster seine Chance und bringt seine Mannschaft in Führung.
Nach einer hektischen Schlussphase hatten es die Meißner geschafft und dürfen sich jetzt auf einen spannenden Pokalfight gegen den Heidenauer SV freuen.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Göhler, Görnitz (Schroth), Salomon, Montwill (Voigt), Reichelt, Böhme, Paulinsky (Förster), Pönisch
24.07.11
2:0 Niederlage im dritten Test gegen Hartenfels Torgau
In einem durchschnittlichen Spiel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei der spielerische Anteil klar auf Seiten der Gastgeber lag.
Einzig Torhüter Petr Sima wirkte in diesem Spiel sicher. Manko im Spiel des MSV, klar die Ballsicherheit. Viele Ballverluste im Mittelfeld brachte die Meißner Hintermannschaft immer wieder in größte Not.
Die Chance von Erik Montwill in der 34. Minute, ließ die Meissner Hoffnungen wieder aufkeimen.
Nach einem in diesem Spiel eher seltenen Doppelpässen, verzieht Montwill allein stehend vorm Tor der Gastgeber.
Mit dem 0:0 zur Halbzeit konnte die Mannschaft von Trainer Oster noch zufrieden sein.
In der 2. Hälfte das gleiche Bild. Im Angriff zu harmlos und in der Abwehr zu sorglos, dazu noch die unnötigen Ballverluste. Durch diese Spielweise luden die Meissner die Torgauer immer wieder zum kontern ein.
Torgau mit den besseren Chancen, konnte in der 52. Minuten ihre Bemühungen mit dem Führungstor belohnen.
Die Meissner auch nach diesem Treffer ohne die zündende Idee, kassierten kurz vor Schluss noch das 2:0.
MSV: Sima, Hetz, Horineck, Schicke, Görnitz, Montwill, Förster, Haase, Schroth, Helbig, Pönisch, Göhler, Kittner, Reichelt, Lewetzky,
20.07.11
Landesligist besiegt Bezirksligist mit 2:0
Mit dem Radebeuler BC hatten die Meissner einen echten Gradmesser vor der Brust und am Ende dürfte die Erkenntnis für Trainer Mario Oster gereift sein, an welchen Positionen er vor der beginnenden Bezirksligasaison noch arbeiten muß.
In der ersten Hälfte gestaltete sich das Spiel ausschließlich in Richtung Meissner Tor.
Nicht mal eine Minute war gespielt, als MSV - Keeper Martin Hetz das erste Mal hinter sich greifen musste.
Nach Ballverlust im Mittelfeld ging es ganz schnell. Nach einer Flanke von der linken Seite kann der RBC durch Robert Boese zur Führung einnetzen.
Schnelle Seitenwechsel, Kurzpassspiel und die Angriffe über die Aussenpositionen machte den Meissnern zu schaffen.
Auch im Mittelfeld agierten die Gäste sicher. Ein Alleinritt durch Selbiges von Marcus Benedict sorgte in der 21.Minute für das 2:0.
Der MSV tat sich schwer, ein Mittel gegen die laufstarken Radebeuler zu finden.
Trotz der zwei Gegentreffer erarbeiteten sich die Meissner in der 24. Minute ihre erste Chance. Der bis zur Grundlinie gelaufene Stefan Paulinsky findet im Rückraum Nico Förster, dem der Ball über den Spann rutscht und dadurch verzieht.
Positiv am Meissner Spiel ist trotz der zwei Gegentore die Abwehr zu nennen. Allen voran Sebastian Schicke, Sven Pönisch und Jiri Horinek. Schicke, der bis zum Schluss kämpfte und dem Gegner viele Bälle abnahm oder Pönisch und Hörinek, die mit ihrer Ruhe und ihrem sicheren Auftreten manche brenzlige Situation entschärften.
In der zweiten Hälfte brachte Mario Oster die Spieler, die bis dahin auf der Bank saßen.
Zwischen den Pfosten stand in der zweiten Hälfte Petr Sima. Auch er konnte im Spiel überzeugen und war für seine Vorderleute eine sichere Bank.
Insgesamt sah die zweite Hälfte für die Meissner besser aus. So brachte der eingewechselte Michael Görnitz eine Flanke von der rechten Seite, die Jörg Göhler versuchte, mit dem Kopf zu verwerten aber nur knapp das RBC – Gehäuse verfehlt.
Am Samstag können sich die Meissner Jungs beim SC Torgau Hartenfels wieder beweisen.
Anstoß in Torgau ist 14.00 Uhr.
MSV: Hetz, Sima, Horinek, Schicke, Hanzlick, Salomon, Montwill, Förster, Schroth, Paulinsky, Pönisch, Göhler, Görnitz, Haase, Helbig, Reichelt
16.07.11
5:2 Sieg im Testspiel gegen Lok Nossen
Schon vor dem Spiel erklärte Trainer Mario Oster der Mannschaft, daß es in diesem Test hauptsächlich darum ginge, verschiedene taktische Dinge zu probieren.
Wie erwartet begannen die Meissner sehr druckvoll. Gerade vier Minuten waren gespielt, als es im Gehäuse der Nossener das erstmal klingelte. Erik Montwill nutzte die Abstimmungsprobleme der Nossner Abwehr mit ihrem Torhüter und verwandelte sicher zur 1:0 Führung.
Geprägt vom taktischen Spiel, blieben in Folge Tore Mangelware. Der MSV versuchte den Ball laufen zu lassen, um sich nicht in unnötige eins zu eins Situationen verstricken zu lassen.
Nossen dagegen versuchte das Meissner Spiel frühzeitig zu stören. Auffällig waren auch die Neuzugänge André Schroth und Sven Pönisch. Schroth, der im Zusammenspiel mit Jörg Göhler das Mittelfeld dirigierte und Sven Pönisch, der in der Innverteidigung die Geschicke der Meissner Abwehr lenkte. Zu weilen wirkte das Meissner Spiel etwas hektisch, wodurch einige Chancen nicht genutzt wurden. So versuchte Julian Diener über rechts immer wieder den zentral spielenden Nico Förster zu bedienen, was die Lok Abwehr zu verhindern wusste.
Kurz vor der Pause gelang dem MSV noch das 2:0. Der auf der linken Außenbahn aufgerückte Carlo Hanzlik konnte von der Lok Abwehr nicht gestellt werden und belohnte damit seine Mannschaft mit dem zweiten Treffer.
Nach der Pause wechselten die Meissner durch. Für Torhüter Martin Hetz kam René Zyball ins Spiel, für Julian Diener Stefan Paulinsky, für Michael Görnitz Steve Helbig und für Sebastian Schicke kam Johannes Haase ins Spiel.
Die Einwechselungen zeigten auch gleich Wirkung. Erst ist es Montwill, der von Stefan Paulinsky bedient wird, aber am eingewechselten Nossner Keeper Daniel Nagel scheitert und zwei Minuten später ist es Paulinsky selber, der nach einer Flanke von Jörg Göhler zum 3:0 erhöht.
Kurz darauf kann nach einem Konter Nossen durch Robin Brucke auf 3:1 verkürzen. Nossen, bemüht auch nach vorn Akzente zu setzten, schaffte es, die Meissner Abwehr in Bedrängnis zu bringen. So ging ein Abwehrversuch von Johannes Haase in der 62. Minute daneben, als er den Ball ins eigene Tor lenkte und Torhüter René Zyball keine Chance hatte, diesen Treffer zu verhindern.
Die Meissner ließen eine Reihe von Chancen ungenutzt, was nicht zuletzt der Verdienst von Lok Keeper Daniel Nagel war.
Kurz vor Schluß konnten die Meissner ihre Überlegenheit noch zweimal ausspielen. In der 84. Minute ist es Christian Böhme und in der 86. Minute Jörg Göhler, die den Endstand von 5:2 herstellten.
MSV: Hetz, Zyball, Hanzlick, Pönisch, Görnitz, Helbig, Schicke, Haase, Göhler, Schroth, Montwill, Diener, Böhme, Förster, Paulinsky
20.06.11
MSV zurück in der Bezirksliga
Mit einem eindrucksvollen 8:2 Sieg im letzten und entscheidenden Spiel gegen den Tabellenersten, Großenhainer FV, melden sich die Meissner nach nur einer Saison wieder zurück in der Bezirksliga.
Der MSV begann druckvoll und hatte schon nach sieben Minuten die Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Diagonalpass von Montwill auf Christian Böhme, marschiert dieser in Richtung Grundlinie und passt dann auf die mitgelaufenen Vnoucek und Salomon. Leider konnte keiner der beiden diese Chance verwehrten.
Zwei Minuten später macht es André Salomon besser. Zentral stehend spielt er sich durch die Großenhainer Abwehr und kann zum 1:0 einnetzen.
Die Hausherren brauchten nur sechs Minuten für den Ausgleich. Mit einem Kopfballtor von Alexander Gleis, brachte dieser seine Mannschaft wieder ins Spiel.
Die Männer um Kapitän Erik Montwill davon unbeeindruckt, setzten die Großenhainer weiter unter Druck.
Nach einem Einwurf von Hanzlik auf Sebastian Schicke, kann der sich auf der linken Seite durchsetzten und zur erneuten Führung für den MSV abschließen.
Die Rau – Elf mittlerweile die Spiel bestimmende Mannschaft, bringt die Großenhainer Abwehr immer öfter in Verlegenheit.
Nach einem langen Abschlag von Petr Sima versuchte Salomon per Kopf nachzulegen, scheiterte aber knapp.
Die Bilder glichen sich nun immer wieder. Zwei Minuten später ist es wieder Salomon der nach einem Konter und schönem Passspiel am langen Pfosten vergibt.
Das 3:1 zu diesem Zeitpunkt nur noch eine Frage der Zeit.
Die Meissner drängten auf die Entscheidung und wurden in der 44. Spielminute belohnt.
Nach einem Eckstoß lässt Salomon den Ball prallen und Sturmkollege Martin Vnoucek trifft sicher zum 3:1.
Die zweiten Hälfte begann genau so spannend, wie die erste aufhörte.
Nach einem Überzahlangriff verpassen abermals Vnoucek und Salomon die Führung für den MSV auszubauen. Im Gegenzug können die Hausherren auf 3:2 verkürzen.
Durch einen Konter über Kalka und Anders ist es wieder Alexander Gleis, der Großenhain wieder ins Spiel bringt.
Die Antwort der Domstädter kam sprichwörtlich auf den Fuß.
André Salomon der nicht nur aufsteigen wollte, arbeitete auch daran sich die Torschützenkanone aller vier Staffeln zu sicher, und das mit Erfolg. Nach einem Konter umspielt Salomon Keeper Michael Meyer und schiebt den Ball sicher ins Tor der Gastgeber ein und erhöhte damit auf 4:2.
In der 70. Minute hatte Rimkus noch mal die Gelegenheit das Ergebnis für die Röderstädter zu verkürzen.
Der straff geschossene Schuss landete am Pfosten des Meissner Gehäuses.
Im Gegenzug ist es Montwill, der nach einem Konter auf 5:2 erhöht.
Ab diesem Zeitpunkt ging es dann Schlag auf Schlag. Der mittlerweile eingewechselte Stefan Paulinsky setzte sich auf seiner Seite durch und spielte von der Grundlinie aus in den Rückraum und fand dort Martin Vnoucek der die Führung zum 6:2 ausbaute.
Großenhain völlig am Boden, hatte gegen die fortlaufenden Angriffsbemühungen des MSV nichts mehr entgegen zu setzten.
Vnoucek und Salomon konnten die völlig überforderte Abwehr der Großenhainer noch zweimal knacken und so den mehr als verdienten Sieg für die Meissner krönen.
MSV 08: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik (Haase), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Diener), Polifka, Böhme (Paulinsky)
12.06.11
Hanzlik erlöst mit seinem Tor den MSV in letzter Sekunde
Nach dem Abpfiff der Partie lagen sich die Meißner Spieler in den Armen und feierten mit den Fans den 4:3 Sieg.
Das dieses wichtige Spiel gegen die vierte Mannschaft von Dynamo Dresden eine schwere Aufgabe werden würde war allen Beteiligten klar. Doch wollten die Meißner diejenigen sein, die das Spiel bestimmen, um nicht unnötigen Druck aufzubauen. Umso schlimmer war die Feststellung, dass es nach nur drei Minuten die Gäste aus Dresden waren, die in Führung gingen.
Nach einem Lattenschuß von Kapitän Rico Mendrala, kann Sebastian Rosse zur 0:1 Führung für Dynamo einschieben. Meißens Torhüter Martin Hetz wirkte wie gelähmt. Aber auch die Abwehr machte einen schläfrigen Eindruck.
Das Gefühl, der Gejagte zu sein, war wohl für einige Spieler ungewohnt. Die Meißner brauchten einige Minuten, um diesen Schock zu verdauen. Den Aufstieg vor Augen, waren es vor allem die Führungsspieler Erik Montwill, Carlo Hanzlik und Jörg Göhler, die durch ihr aufopferungsvolles Spiel den Rest der Mannschaft mitriss.
In Folge entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, das die Meißner Zuschauer in ein Wechselbad der Gefühle versetzte. André Salomon sorgte in der 35. Minute für die entscheidende Situation, um dem Spiel die Wende zu geben. Nach Balleroberung im Rücken der Dresdner setzt Salomon Erik Montwill mit einem Pass in Szene. Dynamo noch auf Angriff ausgerichtet, ließ Montwill durch die gesamte Abwehr marschieren und zum wichtigen 1:1 Ausgleich einnetzen.
Die Freude währte jedoch nicht lange. Dynamo auf der Höhe, konnte nur vier Minuten später ihrerseits auf 1:2 erhöhen. Torschütze zu diesem Tor war Rico Hundeck.
Wieder musste der MSV einem Rückstand hinterher laufen und wieder kamen die Meissner zurück. Genau sechs Minuten dauerte es bis zum erneuten Ausgleich. Diesmal war es der aus der Abwehr aufgerückte Jiri Horinek der die Meißner Mannschaft wieder ins Spiel brachte.
Mit dem 2:2 zur Pause konnte keine der beiden Mannschaften zufrieden sein. Für Dynamo war es die letzte Chance, um überhaupt noch punktemäßig ein Wörtchen mitreden zu können und der MSV wollte seinen Aufstiegsplatz verteidigen.
Einige Dynamo Spieler hatten sich wohl in der Pause einen Virus eingefangen, denn gleich nach Wiederanpfiff bemerkte man bei Dynamo eine gewisse „Fallsucht“. Der ohnehin sehr kleinlich pfeifende Schiedsrichter Björn Lachmann (Coswig) lies sich davon anstecken und zerpfiff regelrecht das Spiel. Auch wirkte er nicht in jeder Situation sehr souverän und das in einem Spiel, in dem es für beide Mannschaften um viel ging.
In Minute 58 bekamen das die Meissner schmerzlich zu spüren. Torhüter Martin Hetz versuchte einen flach gespielten Ball im Fünfmeterraum zu sichern, was ihm nicht gelang. Dabei berührte er noch einen Dresdner Spieler mit den Fingerspitzen, der diese Einladung dankend annahm und sich fallen lies. Für Schiri Lachmann klare Sache, Elfmeter. Mendrala verwandelte diesen sicher zur erneuten 2:3 Führung für Dynamo.
Die passende Antwort hatte Jörg Göhler nur zwei Minuten später. Mit einem beherzten Schuss aus dem zentralen Mittelfeld aus ca. 17 Meter erzielte er das überlebenswichtige 3:3.
Danach der MSV die deutlich stärkere Mannschaft, mit den klareren Chancen. Eine davon konnte Nikica Maglica in höchster Not noch per Kopf auf der Linie vereiteln, nachdem Dynamo Keeper Weidner schon geschlagen war. Der Führungstreffer schien nur noch eine Frage der Zeit. Kurz vor Schluss gab’s noch eine rote Karte für Ahmad Azad, als er gegen Jiri Horinek nach trat. Damit erwies er seiner Mannschaft einen Bärendienst. Die Nachspielzeit lief schon als der MSV die Feldüberlegenheit für einen letzten Angriff nutzte. Jörg Göhler fand im richtigen Augenblick Carlo Hanzlik, der zum entscheidenden 4:3 trifft.
Damit hat der MSV es in der Hand, mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Großenhain den Aufstieg perfekt zu machen.
MSV: Hetz, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Böhme (66. Diener), Behring (60. Haase)
Dynamo: Weidner, Kubot, Maglica, Mendrala, Freudenberg (44. Azad), Schulz, Rosse, Hundek, Grimm, Plischke, Kolibius (76. Peterson)
05.06.11
Vier Tore und drei Punkte für den MSV in einem durchschnittlichen Spiel
Mit Blick auf die Staffeln der Bezirksklasse, wollte der MSV im Auswärtsspiel beim Tabellenletzten in Garsebach was fürs Torverhältnis tun.
Leichter gesagt als getan. Beide Mannschaften hoch motiviert, wollten nichts dem Zufall überlassen. Der TSV stand eng am Mann und machte den Meißnern das Spiel nicht leicht.
Gerade mal sieben Minuten waren gespielt als entgegen den Erwartungen der Zuschauer, der TSV Garsebach zur ersten Torchance kam.
Beide Mannschaften taten sich schwer und so entwickelte sich ein Spiel mit „Haken und Ösen“. Viele kleine Nicklichkeiten und Fouls machten das Spiel nicht gerade attraktiv.
Eine viertel Stunde war gespielt, als der MSV durch Montwill das erste Mal zum Torschuss kam.
Garsebach, gut eingestellt, versuchte die Räume zuzustellen und so den Meissner die Gelegenheit zu nehmen, ihr Spiel aufzuziehen.
In den ersten dreißig Minuten hatte Garsebach gleich dreimal die Chance in Führung zu gehen. Die Größte hatte Lars Rothkegel in der 26. Minute, als er nur knapp verpasst.
Zuvor versuchte Martin Vnoucek auf Seiten der Meißner, TSV Keeper Jens Fröbel mit einem Lupfer zu überlisten.
Erst in Minute 41 erlöste die Tormaschine André Salomon die Meißner, mit einem Tor aus spitzem Winkel.
Nach der Pause begann das Spiel auf etwa gleichem Niveau wie in Halbzeit eins, aber mit mehr Dominanz der Meissner.
Kurz nach Wiederanpfiff nutzte Martin Vnoucek einen Freistoß und verwandelte diesen direkt zum 2:0 für den MSV.
Mit zunehmender Spieldauer wirkten die Meißner fitter und übernahmen das Spiel. Garsebach versucht mit viel Kampf dem MSV standzuhalten, konnte aber das 3:0 durch Montwill, nach schönem Diagonalpass von Stefan Paulinsky und das 4:0 durch Julian Diener, der einen abgewehrten Torschuß von Martin Vnoucek abstaubte, nicht verhindern.
Das nächste Spiel des MSV am kommenden Samstag gegen die 4. von Dynamo Dresden wird so zum Entscheidungsspiel um den begehrten Aufstiegsplatz.
MSV: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Böhme (65. Diener), Paulinsky (70. Förster), Behring (46. Haase)
TSV: Fröbel, Rothkegel, Schubert, Reichelt, Bartsch (81. Drosedo), Wickert, Seifert, Helbig, Braun (70. Winkler), Kerber, Ehrnstorfer (75. Weber)
14.05.11
Klarer 7:1 Sieg im Kreisderby gegen Grün Weiß Coswig
Nach dem 3:0 Sieg gegen Leuben waren die Meißner bereit zum Kreisderby gegen Grün – Weiß Coswig. Bei schönstem Fußballwetter begannen beide Mannschaften ein lebhaftes Spiel. Der MSV mit der Motivation sich die Minimalchance auf den Aufstieg zu erhalten und Coswig das Duell im Derby für sich zu entscheiden.
Nach vier Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Netz. Nach Lattenschuss Carlo Hanzlik erzielte Meißens Kapitän Erik Montwill im nachsetzen die 1:0 Führung für den MSV.
Coswig unbeeindruckt und mit ihren Fans im Rücken spielte konsequent in Richtung des MSV Tor. In der 9. Minute bekamen sie von Schiedsrichter Sven Lehmann einen Freistoß zugesprochen, den Sebastian Scheithauer zum 1:1 Ausgleich verwandelte.
In der Folge entwickelte sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch.
Die Chance zum nächsten Führungstreffer war für beide Mannschaften da. Der MSV, mit der nötigen Konsequenz, erhöhte ihrerseits zum 2:1. André Salomon spielte den Ball von rechts aus spitzem Winkel auf Jörg Göhler und der kann mit der Fußspitze einschieben.
Grün-Weiss wirkte mental gefestigt und wollte den erneuten Rückstand so schnell wie möglich wieder wett machen.
Zur Freude der mitgereisten Grün Weiß Fans bekamen die Coswiger in der 16. Minute nach einem Foul von Carlo Hanzlik einen Elfmeter zugesprochen, den Martin Hetz im Tor der Meißner bravourös hielt.
In einem emotionsgeladenen Spiel, in dem die Coswiger mit Leidenschaft kämpften, spielten die Meißner die technisch feinere „Klinge“, mit der sie letzten Endes immer wieder zu stachen.
In der 29. Minute erhöhte Christian Böhme auf 3:1.
Mann des Tages bei den Meißnern zweifellos Ersatzkeeper Martin Hetz, der mit dem gehaltenem Elfmeter und einer Glanztat in der 48. Minute, als er einen Coswiger Torschussversuch an den Pfosten lenkte, einmal mehr seine Ambitionen als Stammtorhüter bei den Meißnern unter Beweis stellte.
Auch Montwill, an diesem Tag wieder in Hochform, kann nach einem Zuspiel durch die Mitte von Jörg Göhler zum 4:1 erhöhen.
Der MSV einfach die cleverere Mannschaft, zog ihr Spiel bis zum Schluss durch und kam nochmals in der 58. und 84. Minute durch Salomon und in der 89. Minute durch Nico Förster zum Torerfolg.
MSV: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Förster), Haase (Jordan), Polifka, Böhme (Paulinsky), Behring
Coswig: Herzog, Grummt (Böhme M.), Schneider, Meyer, Seidler, Probst, Scheithauer St.(Thiele), Hoheisel, Scheithauer Seb., Derfert, Pannasch
08.05.11
Meißner siegen gegen Fortuna Leuben
In einem sehr einseitigen Spiel trennte sich der MSV von Fortuna Leuben mit 3:0. Wie schon in den Spielen zuvor traten die Meißner gleich von Beginn an sehr dominant auf in dessen Folge der MSV schon in der 2. min. durch Erik Montwill in Führung ging.
Auf dem holprigen Geläuf hatten beide Mannschaften ihre Schwierigkeiten nur mit dem Unterschied, dass die Meißner damit besser zu recht kamen.
Nur die mangelnde Chancenverwertung verhinderte eine frühzeitige Entscheidung für den MSV.
In Minute 23 bedient Polifka von der Grundlinie aus Salomon, der an Leubens Schlussmann, Dominic Haubold scheiterte. Drei Minuten später eine ähnliche Situation, nur diesmal bedient Salomon Montwill, der übers Tor verzieht.
So reihte sich Torchance an Torchance bis schließlich Martin Vnoucek in der 40 min. mit einem beherzten Schuss aus ca. 25 m das längst überfällige 2:0 erzielte.
Nach der Pause das gleiche Bild. Der MSV zu unkonzentriert im Torabschluß verpasst in diesem Spiel die Gelegenheit ihr Torverhältnis aufzubessern. Christian Böhme macht in der 55. Minute das 3:0 für den MSV und damit den Sack für die Meißner zu.
Der ansonst gut haltende Leubener Schlussmann Dominic Haublod sah in dieser Situation nicht besonders gut aus.
Man musste sich schon wundern, wie leichtfertig die Meißner mit ihren Chancen umgingen.
Eine der Besten war mit Sicherheit die von Martin Vnoucek in der 74.min., der zuvor von Salomon von der linken Seite bedient wurde, allein vorm Tor der Fortuna sich die Torecke hätte raussuchen können aber an dessen Tormann Dominic Haubold scheiterte.
MSV: Hetz, Horinek, Schicke, Hanzlik (Haase), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Diener), Böhme (Paulinsky), Behring Polifka
02.05.11
Von Wolfgang Stübler
Meissner SV kann auch zu Hause gewinnen
Nach zuletzt eher dürftigen Heimspielresultaten brachte die erste Partie auf Naturrasen endlich wieder einen Meißner Sieg. Den Willen dazu ließ der MSV sofort erkennen und begann äußerst druckvoll. Zwei gute Torchancen von Martin Vnoucek(2.) und Erik Montvill (4.) bestätigten diesen Eindruck, bevor Montwill nach acht Minuten per Kopf die Führung erzielte, die Nico Förster vorbereitet hatte. Nur eine Minute später stand Vnoucek nach Christian Böhmes Vorlage vor dem 2:0, sein Schuss wurde noch abgefälscht. Fast aus dem Nichts kamen die Gäste zum Ausgleich, als der Dresdner Georg Ende nicht konsequent angegriffen wurde und ins kurze Eck vollendete (13.). Beim MSV hinterließ dass sofort Wirkung. Hellerau kam jetzt besser ins Spiel, teilweise sogar souveräner ins Spiel und beschäftigte die Gastgeber viel mehr in der Abwehr. Es dauerte geraume Zeit, bis wieder Gefahr vor dem Dresdner Gehäuse aufgebaut wurde. In dieser Phase zeigte der Gäste Keeper seine Qualitäten bei Schüssen von Nico Förster und Christian Böhme. Ein schöner Angriffszug über Vnoucek, Horinek und Göhler brachte aber auch nur einen Eckstoß. Trotzdem war die erste Halbzeit der Meißner nicht so überzeugend, wie es i8hre Ambitionen erfordert hätten. Die Hellerauer spürten die Verunsicherung und spielten mutig nach vorn und auf Sieg. Aber das war wohl ihr Fehler. In einer ersten Offensivaktion nach der Pause hatte sich Nico Förster der Bewachung entziehen können und brachte seine Farben wieder in Front (57.). Und sofort hatte der MSV seine Anfangsqualitäten wiederentdeckt und dominierte das Geschehen souverän. Chancen zum Ausbau der Führung hatten wiederum Förster, aber auch Vnoucek, bis sie realisiert wurden. Eine schnelle Kombination von Johannes Haase auf Erik Montwill brachte Förster in Ballbesitz, der mit dem 3:1 (66.) für Beruhigung in den eigenen Reihen sorgte. In der Folgezeit ließen die Meißner nichts mehr anbrennen, versäumten jedoch eine mögliche Resultatsverbesserung. Vnoucek und Förster, aber auch Stefan Paulinsky hatten Möglichkeiten dazu, verfehlten aber das Ziel oder scheiterten am Hellerauer Schlussmann. Der Sieg war letztlich verdient und nötig, um Hoffnung auf einen Wiederaufstieg am Leben zu erhalten.
MSV: Sima, Horinek, Hanzlik, Haase (63. Jordan), Polifka, Böhme (59. Paulinsky), Behring, Göhler, Montwill (81. Diener), Vnoucek, Förster
16.04.11
Meissen siegt auswärts 4:1
Nach dem verschenktem Heimspiel gegen Post Dresden zeigten die Meissner Ihr Auswärtsgesicht.
Anders als im Spiel gegen Post machten die Meissner gleich von Beginn an deutlich, wer der Herr auf dem Platz ist. Gerade acht Minuten waren gespielt, als Martin Vnoucek über die rechte Seite kommend zum ersten Mal zum Schuss kommt.
Beide Mannschaften versuchten das Spiel an sich zu reißen. In Folge gestaltete sich dieses relativ ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten.
Das änderte sich in Minute 27. Der MSV an diesem Tag mit sichtlicher Spielfreude, kam mit einem Angriff von Erik Montwill über Martin Vnoucek, der André Salomon zentral stehend bediente, zum 1:0 für den MSV.
Beflügelt von diesem Tor spielten die Meissner befreit auf, sodass nur drei Minuten später Montwill die nächste Chance für den MSV auf dem Fuß hatte, aber an TSV Keeper Martin Häntzsche scheiterte.
Drei Minuten später ist abermals Erik Montwill maßgeblich am 2:0 für die Meissner beteiligt.
Nach einer scharfen Hereingabe von der linken Seite geht der Abwehrversuch von Iwan Weis ins eigene Tor.
Nach der Pause ließen sich die Meißner nicht lange bitten. Nach Ecke Montwill in der 47. Minute ist es diesmal Martin Vnoucek, der per Kopf zum 3:0 erhöhte.
Cossebaude frustriert ging nun relativ robust zu Werke, sodass die spielerische Komponente immer mehr in den Hintergrund rückte.
Die Meißner versuchten weiter konzentriert nach vorn zu spielen und Chancen zu kreieren.
Vor allem das Dreigestirn Montwill, Salomon, Vnoucek bekamen die Cossebaudaer an diesem Tag nicht in den Griff.
Das 4:0 fiel verdient nach einer Ecke von Erik Montwill, der diese scharf herein brachte und die Salomon, der an der Grundlinie stehend in den Rückraum spielte und so mustergültig Martin Vnoucek bediente, der abgezockt per Kopf einnetzte.
Ein letztes Aufbegehren des TSV Cossebaude brachte noch den Ehrentreffer zum 4:1 Endstand.
Meissner SV 08: Sima, Horinek, Hanzlik (Paulinsky), Göhler, Vnoucek, Salomon (Diener), Montwill, Haase, Polifka (Puchta), Böhme, Behring
11.04.11
Von Wolfgang Stübler
Meissner SV muss sich mit einem Unentschieden begnügen
Allmählich müssen sich die Meißner von der Hoffnung auf den sofortigen Wiederaufstieg verabschieden. Mitverantwortlich ist dafür auch die Heimschwäche des MSV. Aus den vier Heimspielen dieses Jahres wurden lediglich fünf Punkte geholt. Die im Stadionprogramm ausgesprochene Warnung von den Auswärtsqualitäten von Rotation wurden offenbar von den Akteuren nicht gelesen, denn ihre Aufwärmphase war nach 23 Spielminuten noch nicht abgeschlossen, als die Gastgeber schon mit 0:3 zurücklagen. Bereits in der ersten Minute hatten die Gäste ihre Gefährlichkeit angedeutet, aber nach vier Minuten machten sie ernst.
Nach einem Fehler von Torwart Sima staubte Dirk Wodner ab zur Dresdner Führung. Wodner nutzte in der zehnten Minute auch eine Konterchance gnadenlos zum 2:0. Die gesamte MSV-Abwehr sah hier wie auch in den 20 Minuten danach völlig überfordert aus, während nach vorn bis auf eine Chance von Jiri Horinek nichts ging.
Die Meißner fanden einfach keine Mittel und vergaben gute Ansätze durch Miserable Abspielfehler im Vorwärtsgang. Die Dresdner hatten längst die Unsicherheiten und Mängel ihres Gegners erkannt und legten nach. Erneut ging ein katastrophaler Abwehrfehler voraus, aus den Robert Franke zum ernüchternden 0:3 für seine Farben nutzte(23.). Spät aber nicht zu spät strafften sich endlich die Meißner, und als Jörg Göhler in der 31. Minute verkürzen konnte, keimten Hoffnungen für eine Wende auf, die nach einer sehr guten Angriffsaktion, die Martin Vnoucek nur knapp neben dem Kasten abschloss, weiter genährt wurden. In der 39. Minute wurde Jiri Horinek im Dresdner Strafraum gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Vnoucek sicher zum 2:3 Anschluss. Die Partie war wieder offen und al der besonders in der zweiten Halbzeit stark aufspielende Sebastian Schicke nach 59 Minuten das 3:3 erzielen konnte, lag die Siegchance wieder vor dem MSV.
Einwechselungen von Nico Förster und Eric Montwill brachten frischen Wind in die Angriffsbemühungen und der Wille war unübersehbar, doch Rotation stellte geschickt die Räume zu, war überdies immer mit schnellem Spiel gefährlich. Nachdem Julian Diener eine dicke Konterchance vergeben hatte, fand ein Treffer von Försterwegen angeblichen Foulspiels keine Anerkennung. Ein Freistoß von ihm streifte nur die Querlatte, aber das war es dann schon. Der MSV hatte den gewiss nicht schwachen Kontrahenten durch seine schläfrige Anfangsphase erst richtig stark gemacht und musste sich mit dem Remis zufrieden geben.
MSV: Sima, Horinek, Haase, Behring, Schicke, Polifka (64. Montwill), Göhler, Böhme (82. Puchta), Diener (64. Förster), Salomon, Vnoucek
03.04.11
3:1 Sieg der Meissner gegen den BSV Strehla
Die Meissner machten sich das Leben selber schwer. Klar spielbestimmend, verpassten sie es, ihre Chancen zu nutzen und damit das Spiel schon frühzeitig zu entscheiden.
Die erste von vielen Chancen hatten sie schon nach knapp zwanzig Minuten. Ein Pass in die Spitze kann André Salomon mit der Brust annehmen. Bei dem anschließenden Schuss aus der Drehung hatte Strehlas Torhüter Philipp Lippold noch Glück, als der Pfosten rettet.
Zehn Minuten später ist Lippold machtlos, als Salomon einen langen Ball per Kopf verlängert und zu 1:0 einnetzt.
Danach spielten eigentlich nur noch die Meissner. Spielerisch eine Klasse besser, setzten sie die Akzente. Einziges Manko war die fehlende Chancenverwertung. So genannte Hundertprozentige blieben einfach ungenutzt. In der 37. min wird Salomon mustergültig mit einer Flanke von Vnoucek in Szene gesetzt. Der verpasst aber knapp. Danach scheitert Vnoucek selber allein vorm BSV Gehäuse an Torhüter Lippold. Kurz vor der Pause ist es wieder Salomon, der nach einer Flanke allein vorm Tor den Ball verzieht. Das Fazit der ersten Hälfte: Meißen führt verdient nur 1:0.
Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte dann der Schock. Nach Foulspiel im Strafraum des MSV zeigt Schiedsrichter Carsten Streidt aus Dresden auf den Punkt und Strehla kann den fälligen Elfmeter durch Tobias Schmidt zum1:1 Ausgleich verwandeln.
Strehla zu harmlos und ohne Ideen konnte die Situation nicht nutzten. Der MSV hatte das Spiel weiter fest im Griff. Das Nachsetzen der Meissner wurde belohnt, als nach einem Handspiel der Strehlner im eigenen Strafraum Schiedsrichter Streidt wieder auf Strafstoss entschied. Aber diesmal für den MSV. Bei den Meissnern legte sich Jörg Göhler den Ball auf den Punkt, scheiderte aber an BSV Keeper Lippold.
So brauchte es weitere zehn Minuten, als Martin Vnoucek seine Mannschaft endlich erlöste und nach schöner Vorarbeit von Stefan Paulinsky seine Mannschaft wieder in Führung brachte. Kurz vor Ende des Spiels machte Geburtagskind André Salomon den Sack dann zu und erhöhte zum Endstand von 3:1.
Meißen: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek (Montwill), Salomon, Polifka, Böhme (Förster), Behring, Diener (Paulinsky)
12.03.11
Post nimmt drei Punkte mit nach Dresden
Post SV Dresden nimmt nach dem 0:1 drei Punkte mit nach Hause. Nach einer kurzen Abtastphase versuchten die Meißner das Spiel an sich zu reißen und hatten nach sieben Minuten ihre erste Chance. Einen hoch gespielten Ball aus dem Mittelfeld kann André Salomon direkt abnehmen, doch die Post Abwehr auf dem Posten kann diesen Ball zur Ecke klären.
Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Die Meißner zwar bemüht das Spiel zu machen, wurden aber immer wieder durch eine robust spielende Dresdner Mannschaft gestoppt. Erst nach zwanzig Minuten eine weitere Chance für den MSV. Nach einer Flanke von Stefan Paulinsky von der rechten Außenbahn verpassen Vnoucek und Salomon abermals nur knapp das Tor. Nur fünf Minuten später gab es eine, an diesem Tage nur selten zu sehende, Spielkombination, in der Sebastian Schicke und Nico Förster den Dresdner Abwehrriegel knackten, und Förster zum Abschluss kam, aber an Post Keeper Felix Herzog scheiterte. Kurz vor der Pause hatte Salomon noch die Chance, die Meißner in einem psychologisch wichtigen Moment in Führung zu bringen. Fazit der ersten Hälfte: Das Spiel lebte vom Kampf und von den Emotionen beider Mannschaften. Nach der Pause ging es erst einmal genauso zerfahren weiter, wie zuvor. Die Fehler häuften sich mit der Zeit - auf beiden Seiten. Somit ergaben sich gefährliche Situationen, die bis dahin allesamt geklärt werden konnten. In Minute 49 war der Meißner Schlussmann Martin Hetz allerdings machtlos, als Markus Machate es schaffte, den Ball an einer, in dieser Situation desorientierten Meißner Abwehr vorbei, ins Tor zu spitzeln. Die Domstädter jetzt munter, starteten eine wahre Flut von Angriffen. Die tief stehenden Dresdner machten die Aufgabe für die Meißner nicht einfacher, sondern erspielten sich durch Konter weitere Möglichkeiten, ihre Führung auszubauen. In der 55. Minute ist es die Latte, die den MSV vor einem erneuten Gegentreffer rettet. Danach ging das Spiel hauptsächlich nur noch in Richtung Dresdner Tor. Der MSV die Spiel bestimmende Mannschaft, erspielte sich Chance um Chance. Post Keeper Felix Herzog brachte die Meißner an den Rand der Verzweiflung. Mit starken Paraden hielt er die Null für die Gäste aus Dresden fest. Letzter Höhepunkt im Spiel war, nach einem mustergültigen Zuspiel von Christian Böhme, der Lattentreffer von Nico Förster in der 85. Minute.
Meissner SV 08: Hetz, Schicke, Hanzlik, Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill (Böhme), Polifka, Jordan (Haase), Förster, Paulinsky (Diener)
19.02.11
Im Rückspiel keine Revanche gegen Tauscha
Am Ende stand ein teuer erspieltes 1:1 gegen den LSV 61 Tauscha. Die Meißner starteten schon unter schlechten Vorzeichen in die Partie. Mit Carlo Hanzlik und Sebastian Schicke fehlten gleiche zwei wichtige Stammspieler verletzungsbedingt. André Flade rückte dafür in die Startelf und sollte die Geschicke in der Abwehr lenken. Doch nach nur neun Minuten der nächste Schock. Ohne Fremdeinwirkung verletzt sich Flade und musste mit Verdacht auf Kreuzbandriss das Feld verlassen. Für ihn kam Johannes Haase in die Partie.
Trotz dieser Verletzungen waren die Meißner am Drücker und erspielten sich gegen die doch sehr rustikal spielenden Tauschaer einige Chancen und hätten 3:0 führen müssen.
Der MSV gerade dabei seinen Rhythmus zu finden, musste ab der 18. Minute mit nur noch zehn Spielern auskommen.
Pechvogel diesmal Jiri Horinek. Nach einem Abwehrfehler zieht der als letzter Mann die Notbremse gegen Tauschas Thomas Lotzmann. Klare Entscheidung – rote Karte.
Nach dieser Aktion lief bei den Meißnern nicht mehr viel zusammen. Der LSV übernahm nun das Spiel und ging im psychologisch wichtigen Moment, kurz vorm Pausenpfiff, auch noch in Führung. Torschütze in der 39. Minute war Fred Kühne.
Nach der Pause gab’s beim MSV einen Doppelwechsel. In der 55. Minute durfte der Sieg-Torschütze aus dem Großenhain Spiel, Nico Förster, ran. Er kam für Max Behring, und für Stefan Paulinsky kam Julian Diener ins Spiel. Dieser Wechsel zeigte seine Wirkung. Meißen fand langsam wieder ins Spiel zurück und wurde in der 81. Minute mit einem Kopfball Tor von Martin Vnoucek zum Ausgleich belohnt.
Dieses Tor war die Initialzündung zur Meißner Schlussoffensive. In Unterzahl spielte der MSV den LSV Tauscha förmlich an die Wand und drückten auf den Siegtreffer.
Und als wäre Meißen nicht schon genug gestraft, gab’s in der Nachspielzeit noch eine zweite rote Karte. Diesmal erwischte es Torhüter Petr Sima. Der lies sich nach einer Unsportlichkeit eines Tauschaer Spieler provozieren und reagierte mit einem Nachtreten.
Ist zu hoffen, dass die Sperren für Horinek und Sima nicht zu hart ausfallen.
Meißen: Sima, Horinek (rote Karte 18.), Flade (Haase 9.), Göhler, Vnoucek, Salomon, Montwill, Polifka, Jordan, Behring (Förster 55.), Paulinsky (Diener 55.)
22.01.11
4:3 Sieg gegen Weixdorf
Bezirksligist Weixdorf war sichtlich beeindruckt vom Spiel der Meißner Mannschaft. Nach anfänglicher Hektik erarbeitete sich der MSV gute Möglichkeiten und ließ die Gäste kaum ins Spiel kommen.
Der Führungstreffer in der 23.Minute durch Julian Diener die logische Konsequenz. Nach gutem Zuspiel kann Diener mit einem gefühlvollen Lupfer Weixdorfs Torhüter umspielen und zur Führung einschieben.
Weixdorf zwar präsent, wirkte aber etwas ideenlos. Anders die Meißner. Zielstrebig in Richtung Weixdorfer Tor können sie nur vier Minuten später durch Erik Montwill auf 2:0 erhöhen.
Nach der Pause das gleiche Bild. Weixdorf bemüht aber etwas zu hektisch. Schnelles Paßspiel führte oft zu Ballverlusten, was der MSV für sich nutzten konnte.
Erst ist es Stefan Paulinsky, der nach Pfostenschuss im Nachsetzten auf 3:0 erhöht und vier Minuten später André Salomon zum 4:0.
Die Rand – Dresdner gaben sich aber nicht auf und wurden in der 66. Minute mit dem Anschlusstreffer belohnt. Der eingewechselte Meißner Keeper René Zyball machte dabei eine unglückliche Figur.
Dieses Tor gab einen Bruch im Spiel des MSV. Weixdorf motiviert wollte sich nicht geschlagen geben. Nach einer Ecke kann die Meißner Abwehr nicht klären und Zyball musste das zweite Mal hinter sich greifen.
Am Ende wurde es doch noch eng. Weixdorf jetzt die bessere Mannschaft, schaffte in der 86. Minute sogar noch den Anschlusstreffer.
Schon am Dienstag haben die Meißner mit dem Radebeuler BC den nächsten Testspielgegner vor der Brust.
Anstoß im Stadion „ Heiliger Grund“ ist 18.30 Uhr.
Meißen:
Sima (Zyball), Horinek, Schicke, Göhler, Haase, Polifka, Montwill, Paulinsky, Diener (Salomon), Haase (Behring), Voss
15.01.11
Meißner siegen im Testspiel gegen den SC Hartenfels Torgau 04
Beim 8:2 Erfolg des MSV gegen den derzeitigen dritten der Bezirksliga Leipzig sahen die wenigen Zuschauer zwei unterschiedliche Halbzeiten.
Die erste Halbzeit ging klar an den Meissner Sportverein. Ein temporeiches Flügelspiel brachte den Meißner schon zu Beginn der ersten Halbzeit die frühe 1:0 Führung. Nach einer Flanke von Max Behring kann Julian Diener den Ball platziert im gegnerischen Tor unter- bringen. Torgau brauchte ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Der MSV derweil nutzte die gesamte Breite des Spielfeldes und schaffte sich dadurch den nötigen Raum, um im Spiel nach vorn ordentlichen Druck zu machen.
Diese Taktik der Meißner ging voll auf, sodass es mit 5:0 in die Pause ging.
Die zweite Hälfte war ausgeglichen. Torgau zeigte, warum sie in der Bezirksliga Leipzig auf Platz drei hinter der zweiten Mannschaft von RB Leipzig zu finden sind. Mit schönem Kombinations- Fußball verpassten sie innerhalb von zwei Minuten den Meißnern einen Doppelschlag und stellten den Anschluss wieder her.
Meißen, zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so spritzig und locker, kämpfte sich aber wieder ins Spiel und erhöhte in der 72. Minute durch Jörg Göhler auf 6:2.
In der 84. Minute sah die Torgauer Abwehr nicht sehr glücklich aus, als ein Abwehrversuch nach einer Flanke von Stefan Paulinsky im eigenen Tor landete.
Nico Förster setzte den Schlusspunkt. Nach einem diagonalen Pass von André Flade nimmt Förster den Ball direkt und verwandelt diesen unhaltbar zum 8:2 Endstand.
Meißen:
Sima,
Horinek (25. Elf Meter),
Hanzlik,
Göhler (72.),
Salomon (28.),
Haase(Böhme),
Polifka,
Behring (Förster (87.),
Paulinsky (27.)
Flade,
Diener (3., 39.)
29.11.10
Der Meissner SV verliert erstmals auswärts
Wer sich die Entwicklung des Aufsteigers aus Dresden in dieser Saison ansieht, für den kommt die MSV-Niederlage nicht überraschend. Die Gelb-schwarzen leisteten sich lediglich am ersten Spieltag ihre einzige Schlappe auf eigenem Platz gegen Rotation. Dennoch musste die Partie nicht diesen Verlauf nehmen. Die Meißner gaben die erste Halbzeit leichtfertig ab. Auf dem mit einer dünnen Schneedecke überfrorenen Kunstrasen hatten sie erheblich mehr Standschwierigkeiten als ihre Kontrahenten. Besonders André Flade hatte zu oft das Nachsehen. Den frühen Rückstand durch den oberligaerfahrenen Rosse (15./26.) muss er sich mit ankreiden lassen.
Aus der eigenen Hälfte kam aber auch zu wenig, um das Dynamo-Gehäuse in Gefahr zu bringen. Maximilian Schuler hatte nach 40 Minuten doch noch eine Torchance, verzog aber den Ball. Und so mussten sich die Meißner mit dem 0:2 zur Pause abfinden.
Meißens Trainer Horst Rau mochte bei der Auswertung laut und deutlich geworden sein, denn der zweite Durchgang gestaltete sich völlig anders. Der MSV zeigte sich wesentlich druckvoller und erspielte sich nun endlich Chancen. Dabei war Erik Montwill mindestens zweimal beteiligt, verzog aber in der 58. Minute nur knapp. Fünf Minuten später scheiterte er am großartig reagierenden Dynamo Keeper. Der Anschlusstreffer lag in der Luft und wäre auch verdient gewesen. Aber just in dieser Druckperiode unterlief dem sonst zuverlässigen Jiri Horinek ein unverzeihlicher Fehler. Er ließ sich an der Strafraumgrenze in einen Zweikampf verwickeln, anstatt den Ball weg zu schlagen. Die Folge war das 3:0 für die Dresdner und wieder war es Rosse (71.). Drei Minuten später gelang Erik Montwill eine Resultasverbesserung, aber die mit routinierten Spielern durchsetzten Dynamos ließen nichts anbrennen und fuhren ihren sechsten Heimsieg ein.
Bleibt nur zu hoffen, dass in der kommenden Woche die Meißner Ersatzbank wieder aufgefüllt werden kann. Denn diesmal fehlten Polifka, Diener, Behring und Jordan wegen Krankheit oder Verletzung.
MSV: Sima, Horinek, Flade, Hanzlik, Schicke, Voß (72. Haase), Paulinsky, Göhler, Montwill, Schuler (49. Förster), Salomon
Von Wolfgang Stübler
20.11.10
Garsebach ohne Chance
Der MSV 08 als klarer 5:0 Sieger war vor diesem Spiel gut beraten, den TSV Garsebach nicht zu unterschätzen, da Garsebach ihre Spiele wie die gegen Dynamos 4. und gegen den DSC nur knapp verloren.
Somit gab es für die Meißner nur ein Ziel. Ein klarer Sieg, wenn möglich ohne Gegentor.
Der MSV war von Beginn an die Spiel bestimmende Mannschaft und setzte den TSV unter Druck, so dass die Meißner mit einem Schuss in der 6. Minute von Stefan Paulinsky zu ihrer ersten Chance kamen.
Garsebach konzentrierte sich auf die Abwehr, um den mit einer Spitze spielenden MSV vom Tor fern zu halten.
Die Meißner bespielten Garsebach nach Belieben, hatten aber Mühe, den Abwehrriegel des TSV zu knacken.
Nach einem Freistoß von Erik Montwill in der 10. Minute, versuchte Jiri Horinek den Ball per Kopf ins Tor der Garsebacher zu lenken. Das Leder verfehlte nur knapp das Gehäuse von Gäste-Keeper Jens Fröbel.
Nur eine Minute später waren die Gäste aus dem Triebischtal das erste Mal geschlagen. Jörg Göhler erzielte für die Meißner die 1:0 Führung.
Der MSV drückte Garsebach in die Defensive und erarbeitete sich gute Gelegenheiten, um durch Standards zum Erfolg zu kommen. Eine dieser Gelegenheiten nutzte Sebastian Schicke in der 12. Minute. Nach einem Freistoß von Erik Montwill, erhöht der zum 2:0.
Garsebach versuchte danach den Druck zu erhöhen, konnte aber im Vorwärtsgang den Ball nicht behaupten, so dass alle Angriffsbemühungen verpufften und keine echte Torgefahr für die Meißner entstand.
Aber auch die Meißner verstrickten sich Mitte der ersten Halbzeit im Klein, Klein, so dass nichts Zählbares dabei heraus kam.
Kurz vor der Pause gelang es Erik Montwill den Ball im Mittelfeld zu behaupten und spielte einen mustergültigen Pass durch die Mitte auf André Salomon, der abgezockt zum 3:0 erhöhte.
Nach dem Seitenwechsel stand bei den Meißnern ein neuer Spieler auf dem Platz. Für Max Behring, der in der Kabine geblieben war, durfte der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Tom Reichelt sich beweisen und zeigte, dass er zu recht in der Mannschaft steht. Leichtfüßig und mit Durchsetzungsvermögen kommt er in der 55. Minute zum Schuss, den TSV-Keeper Fröbel nur zur Ecke klären kann.
Jörg Göhler kann in der Folge zum 4:0 erhöhen, als die Garsebacher Abwehr auf Abseits spekuliert, die Fahne von Assistent Markus Borschmann aus Weinböhla aber unten bleibt.
Die Meißner versuchten die Vorgaben vom Trainer umzusetzen und hielten den Druck hoch.
Eine Ecke vom inzwischen eingewechselten Nico Förster findet den zentral stehenden Sebastian Schicke, der mit einer Direktabnahme zum 5:0 erhöht.
Auch Nico Förster hatte wenig später Chancen, den Spielstand zu erhöhen. Nachdem TSV Schlussmann Fröbel den Ball nicht sichern kann, verzieht Förster aus Nahdistanz und 10 Minuten später trifft er nach einem Schuss aus rechter Position nur das Lattenkreuz.
Ein wichtiger Sieg für die Meißner, die mit Dynamo Dresden 4. nächste Woche Sonntag einen schweren Gegner vor der Brust haben.
Meißen: Sima, Horinek, Schicke, Flade, Göhler, Salomon (57. Förster), Montwill, Polifka (67. Voss), Jordan, Paulinsky, Behring (46. Reichelt)
Garsebach: Fröbel, Schröter, Schubert, Ramer (81.Gogolin), Bartsch, Helbig, Lindner (70.Wickert), Seifert (60. Zschoche), Ernstorfer, Braun, Winkler
15.11.10
Punktgewinn bei Dresden Striesen
In Dresden ging für den Meissner SV eine kleine Serie mit vier Siegen erst einmal zu Ende. Mit der Erkenntnis: Wenn man den Weg weiter nach oben fortsetzen will, reicht ein Auswärtspunkt nicht aus. Ein starker böiger Wind machte die Aufgabe für beide Teams nicht gerade leicht und der Ball war schwer kontrollierbar. Trotzdem nutzten die Meißner die Windunterstützung in der ersten Halbzeit viel zu wenig. So lief in den ersten 20 Minuten kaum etwas zusammen, da der Spielaufbau stark zu wünschen übrig ließ. Später verstärkten sie den Druck nach vorn. Vor allem André Salomon kämpfte um jeden Ball, was zahlreiche Freistöße einbrachte. Doch die Verwertung ruhender Bälle war über die gesamte Spielzeit ein Problem. Die beste Chance in Führung zu gehen, ergab sich in der 39. Minute. Jörg Göhler war steil angespielt worden und marschierte allein aufs Striesener Tor, doch der Wind machte den Ball schnell und am Ende fehlte lediglich ein Schritt zum Erfolg.
Gleich nach der Halbzeitpause hatte Meißen eine weitere Möglichkeit. Max Behring war links durchgestartet, aber seine Flanke setzte Salomon mit dem Kopf knapp am Kasten vorbei. Kurz darauf war Behring bei seiner Kopfball Chance etwas zu zögerlich. Insgesamt war das Spiel der Meißner zu behäbig und drucklos. Langes Ballhalten brachte zu viele Ballverluste und von der Zielstrebigkeit des Gröditz-Spiels war man weit entfernt.
Striesen war im zweiten Durchgang ein wenig stärker, aber zum Glück für den MSV waren sie bei ihren wenigen Chancen nicht zielsicher. Die besseren Gelegenheiten hatten immer noch die Gäste, so durch Erik Montwill, der sich in bester Position aber vertändelte (73.) oder durch Jörg Göhler, der nach Maximilian Schulers Vorbereitung im letzten Moment noch abgeblockt wurde (82.). Selbst die Schlussminute barg noch Hoffnungen auf einen Sieg. Göhler war einen Meter vor der Striesener Strafraumgrenze gefoult worden. Aber auch dieser Freistoß wurde durch den unkonzentriert wirkenden Erik Montwill vergeben. Trainer Horst Rau konnte mit den Leistungen nicht zufrieden sein, mit dem Ergebnis muss er aber leben. Als Gewinn ist der Auswärtspunkt jedoch nicht zu verbuchen.
MSV: Sima, Horinek, Flade, Hanzlik, Polifka, Göhler, Jordan, Paulinsky (65. Montwill), Behring, Salomon, Förster (65. Schuler)
von Wolfgang Stübler
06.11.10
Starke Meißner bezwingen Gröditz 5:1
Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer bei nasskaltem Wetter ein ausgeglichenes Spiel. Gröditz versuchte mit gutem Passspiel über drei bis vier Stationen vor das Meißner Gehäuse zu gelangen. Der MSV stand sehr kompakt und eng am Gegner und konnte die Versuche der Gröditzer im Keim ersticken. Meißen, bis dahin mit leichtem Feldvorteil, löste nach einer viertel Stunde die Handbremse und zeigte zur Freude des Meißner Publikums sehenswerten Fußball. Steve Jordan, der auch schon letzte Woche bei Grün Weiß Coswig ein gutes Spiel machte, setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte einen langen Ball auf Stefan Paulinsky, der diesen mustergültig auf André Salomon flankte. Salomon, der von der Gröditzer Abwehr stark bedrängt wurde, konnte den Ball halten und legte mit der Brust auf Jörg Göhler ab, der sich in besserer Schussposition befand und zur 1:0 Führung für den MSV einnetzte.
Vom Tor motiviert, spielten die Meißner konzentriert und mit viel läuferischem Aufwand. Jedoch eine kleine Unaufmerksamkeit der Meißner Abwehr brachte den 1:1 Ausgleich für die Gäste in der 32. Minute durch Steffen Hoffmann.
Scheinbar unbeeindruckt vom Ausgleichstreffer spielten die Meißner mit sichtbar viel Freude am Spiel weiter nach vorn, was in der 51. Minute mit einem Tor durch André Salomon zur 2:1 Führung für den MSV belohnt wurde.
Die Meißner fanden immer mehr Gefallen am Spiel. Das bewies eine Chance nur drei Minuten später, als Martin Polifka eine scharfe Eingabe auf Salomon spielt, der den Ball direkt spielt, aber nur knapp das Tor von Gäste Keeper Markus Tietze verfehlt.
Gröditz hatte es schwer und konnte sich dem Druck einer kompakt spielenden Meißner Mannschaft nicht erwehren. Nach einem hohen Ball schlägt die Gröditzer Abwehrspieler am Ball vorbei. Salomon, der den richtigen Instinkt hatte, lief durch und konnte den herausgelaufenen Schlussmann der Gröditzer Markus Tietze mit einer Körpertäuschung umspielen und erhöhte in der 58. Minute auf 3:1. Nur zwei Minuten später gab es wieder eine tolle Ballstafette zu sehen. Stefan Paulinsky spielte auf der rechten Seite einen langen Ball auf Martin Polifka, der ihn mit viel Übersicht in den Rückraum auf Nico Förster spielte. Förster, der an diesem Tag ein gutes Spiel machte, verzog nur um Haaresbreite.
Vor allem mit dem schnellen Flügelspiel der Meißner hatten die Gröditzer ihre Probleme. War es auf der rechten Seite Stefan Paulinsky, war es auf der linken Aussenbahn Max Behring, den sie nicht in den Griff bekamen.
Nach einem Traumpass von Stefan Paulinsky von der rechten Seite und einer Schlafwageneinlage der Gröditzer Abwehr, steht Jörg Göhler genau richtig am langen Pfosten und erhöht für den MSV zum 4:1.
Gröditz, bemüht um den Anschlusstreffer, hatte gegen eine an diesem Tag souverän spielenden Meißner Mannschaft nicht mehr viel entgegen zu setzten.
In der 85. Minute erhöhten die Meißner noch auf 5:1. Nach einem Freistoß verlängert Jörg Göhler den Ball mit dem Kopf, der unhaltbar im Tor der Gröditzer einschlägt.
Die Meißner wachsen langsam zu einer Einheit zusammen und gewinnen verdient in dieser Höhe.
Meißen: Sima, Horinek, Hanzlik, Flade, Göhler, Salomon, Förster (Montwill), Polifka, Jordan, Paulinsky (Puchta), Behring (Schuler)
30.10.10
Glanzloser Sieg mit wenigen Höhepunkten
Im Kreisderby unterliegt Grün Weiß Coswig dem MSV 08 knapp mit 1:0.
Viel fußballerische Feinkost gab es für die Fans und Zuschauer an diesem sonnigen Nachmittag nicht zu sehen. Der MSV, der als klarer Favorit nach Coswig reiste, tat sich schwer und wurde den Erwartungen nicht gerecht. Die Rau-Elf präsentierte sich Leidenschafts- und Ideenlos gegen eine Coswiger Mannschaft, die aus neun Spielen gerade mal vier Punkte holte.
Einziger Höhepunkt im Spiel der Meißner war das gut raus gespielte Kopfballtor in der 14. Spielminute von André Salomon. Der MSV hatte in der 25. Minute viel Glück. Nach einem Freistoß, den Jiri Horinek verursachte, rettet den Meißnern die Latte die 1:0 Führung.
Kurz nach Beginn der zweiten Hälfte wechselte Horst Rau, den weit unter seinen Möglichkeiten spielenden André Flade, aus und brachte dafür Carlo Hanzlik ins Spiel. Die Meißner, die viel zu weit weg vom Gegner standen gaben Coswig Raum zum Spielen.
Grün Weiß versuchte aus ihren Möglichkeiten das Beste zu machen und kam auch zu einigen guten Chancen, wie in der 60. Spielminute, als nach einem Freistoß Coswigs Philipp Langer per Kopf nur knapp verzieht. Nur drei Minuten später ist es Coswigs Kapitän, Patrick Meyer, der frei zum Schuss kommt, den Meißens Torhüter Petr Sima parieren kann.
Coswig war in dieser Phase des Spiels dem Ausgleich näher, als die Meißner dem zweiten Tor. In der 66. Minute nahm Horst Rau Stürmer Nico Förster vom Platz. Torgefahr und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss sind Tugenden, die man zurzeit bei ihm vermisst. Der für Förster eingewechselte Maximilian Schuler war bemüht, das Spiel nach vorn zu treiben, konnte aber keine entscheidenden Akzente setzten, genau wie Eric Montwill, der in der 71. Minute für Torschütze André Salomon ins Spiel kam.
Hoffnung bei den Meißnern machen die jungen Spieler, wie Steve Jordan, der das Vertrauen von Trainer Horst Rau für neunzig Minuten bekam. Bedingt durch die fehlende Spielpraxis nicht immer fehlerfrei, aber läuferig fleißig und energisch im Zweikampf.
Im nächsten Spiel sollten die Meißner eine deutliche Leistungssteigerung zeigen, um zu Hause gegen Tabellennachbar Gröditz bestehen zu können.
Meißen: Sima, Horinek, Schicke, Flade (Hanzlik), Göhler, Salomon (Montwill), Förster (Schuler), Polifka, Jordan, Paulinsky, Behring
Coswig: Piel, Höher, Schneider, Meyer, Probst, Scheithauer, Langer, Hoheisel, Scheithauer (Seidler), Fohlert (Ganbig), Derfert
23.10.10
Chancen für zwei Spiele
Mit Chancen für zwei Spiele hätte der 3:1 Sieg der Meißner gegen Fortuna Leuben höher ausfallen müssen.
Beflügelt vom letzten 4:1 Auswärtssieg gegen den VfB Hellerau-Klotzsche, brannten die Meißner gleich zu Beginn der Partie ein wahres offensives Feuerwerk ab.
Ein diagonaler Paß in der ersten Minute von Carlo Hanzlik auf André Saloman, brachte sofort Torgefahr. Fortuna, sichtlich beeindruckt vom Spiel des MSV 08, hatte Mühe ins Spiel zu finden. Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, als nach einer kurz ausgeführten Ecke, Förster auf Göhler spielt und der den aufgerückten Jiri Horinek findet, der aus zentraler Position abzieht und zur 1:0 Führung für den MSV einnetzt.
Bei herrlichem Fußballwetter sahen die Meißner Fans ein munteres Spiel ihrer Mannschaft.
Nach einem Foul an Nico Förster tritt Jörg Göhler den fälligen Freistoß und findet André Salomon am langen Pfosten als dankbaren Abnehmer, der zur 2:0 Führung einköpft.
Die Meißner machten nicht den Eindruck, als wollten sie nun dieses Ergebnis verwalten. Der MSV setzte nach und erarbeitete sich Chancen im Minutentakt, wie die von Martin Polifka, der sich in der 27. Minute im Mittelfeld durchsetzt und allein vor Leubens Tormann Dominic Haubold verzieht.
Nur fünf Minuten später ist es Salomon, der aus ähnlicher Position wie Polifka vorher vergibt.
Zu diesem Zeitpunkt des Spieles hätte es für den MSV schon 4:0 stehen müssen. Konzentration und Abstimmungsprobleme der Meißner Mannschaft ließen das Spiel zu sehens verflachen.
Der Aufwand, den die Meißner betrieben, stand nicht im Verhältnis zum Ergebnis.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte der MSV nachzusetzen, um den Sack zu zumachen.
In der 48. Minute ist es der nach langer Verletzungspause wieder in die Startelf gerückte Sebastian Schicke, der ebenfalls allein vorm Tor der Leubener scheitert.
Auch Nico Förster scheitert kurz darauf vorm Fortuna Tor und kann die Entscheidung nicht herbeiführen.
Im darauf folgenden Angriff nutzt Leubens Felix Bittlingmayer das Durcheinander in der Meißner Abwehr und kann zum 2:1 Anschluss verkürzen.
Rau reagiert und nimmt in der 56. Minute André Salomon und Stefan Paulinsky vom Platz.
Für sie kommen Maximilian Schuler und Julian Diener ins Spiel.
Die offensive Verstärkung kann die Probleme im defensiven Bereich der Meißner nicht kompensieren und so muss sich Meißens Schlussmann Petr Sima in der 70. Minute lang und länger machen, um den Schuss von Sebastian Schirmer zu parieren.
Die Fortunen sahen nun ihre Chance und drückten auf den Ausgleich. Doch ein an diesem Tag souverän spielender Jörg Göhler bracht in der 75. Minute die Entscheidung für die Meißner.
Frei vorm Tor stehend zieht der einfach aus ca. 18 Metern ab und erhöht eiskalt zur 3:1 Führung für den Meißner Sportverein 08.
In der 80. Minute wechselte Horst Rau noch einmal und brachte für Nico Förster Eric Montwill.
Der konnte aber in diesem Spiel keine entscheidenden Akzente mehr setzten. So blieb es am Ende bei einem viel zu niedrigen 3:1 für den MSV 08.
Meißen: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlik, Flade, Göhler, Salomon (Schuler), Förster (Montwill), Polifka, Paulinsky (Diener), Behring
10.10.10
Meißen schlägt sich selbst
Mit dem Schlusspfiff verliert Meißen zwei Punkte und trennt sich von Rotation Dresden 3:3.
Nach der Heimpleite gegen Cossebaude war Wiedergutmachung für die Mannschaft von Horst Rau angesagt. Um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren, waren drei Punkte aus diesem Nachholspiel unbedingt notwendig.
Anders als im Spiel gegen Cossebaude zeigte der MSV von Beginn an Präsenz auf dem Platz. Rotation sichtlich beeindruckt, hatte es schwer ins Spiel zu finden. Gerade mal siebzehn Minuten waren gespielt, als es im Tor von Rotation das erstmal klingelte. Die Flanke des aufgerückten Jiri Horinek findet mit Jörg Göhler einen dankbaren Abnehmer, der die Meißner mit 1:0 in Führung bringt.
Durch das offensive Spiel des MSV hatten die Dresdner immer wieder Räume zum Kontern.
Rotation legte die anfängliche Zurückhaltung ab und fand nun besser ins Spiel. Die Meißner Abwehr tat sich schwer und hatte Mühe, den Ball vom Tor fern zu halten.
In der 38. Minute kratzte Meißens Schlussmann Petr Sima, nach einem Freistoß für Rotation, den Ball klasse aus dem linken oberen Eck. Die Meißner mussten nun mehr machen, wenn sie nicht unter die Räder geraten wollten.
Und Meißen kam noch mal. Wohl die größte Chance vor dem Pausenpfiff hatte der Torschütze zum 1:0, Jörg Göhler. Nach einem diagonalen Pass von Carlo Hanzlik auf Stanley Kunze flankt dieser den Ball auf den frei vorm Tor stehenden Göhler, der diese hundert- prozentige Chance vergibt.
Nach der Pause fand das bis dahin ganz ordentliche Spiel des MSV ein jähes Ende. Nach einem zu schwach gespielten Rückpass von Maximilian Schuler findet der nicht den richtigen Abnehmer. Der sich daraus ergebene Konter lässt die Meißner Abwehr und André Flade, der über den Ball schlägt, schlecht aussehen. Paul Morlock nutzt die Chance zum 1:1 und holt Rotation wieder ins Spiel zurück.
Der Ausgleichstreffer brachte den Bruch im Meißner Spiel. Wahrscheinlich noch die letzte Niederlage im Kopf, verloren die Meißner ihre Linie. Frustriert von der Situation, sah der wieder zurück in die Mannschaft gekehrte (nach rot Sperre) Martin Polifka nach einem Foul die gelbe Karte.
Fehlpässe und ungenaue Zuspiele prägten nun das Spiel.
Rau reagierte und brachte in der 65. Minute zwei frische Stürmer. Für den angeschlagenen Julian Diener kam Nico Förster ins Spiel und für Kapitän Erik Montwill brachte Horst Rau André Salomon.
Der MSV versuchte es nun, über den Kampf zurück ins Spiel zu finden. Bezeichnender Weise war es die Meißner Abwehr, die für Torgefahr sorgte. In der 76. Minute zog der von hinten aufgerückte Carlo Hanzlik in den Strafraum des TSV und wurde zu Fall gebracht. Schiedsrichter Eric Fröde aus Stolpen zeigte sofort auf den Punkt.
Den fälligen Elf Meter verwandelte Jiri Horinek sicher zur erneuten Führung für den MSV.
Nur zwei Minuten später hätte die Spielentscheidung fallen müssen. Nach einem Überzahlangriff vergibt Förster per Kopf nach Flanke von Salomon.
Das Spiel entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch. Dresden wollte den Anschluss und Meißen den Sieg. In der 80. Minute sah Meißens Abwehr wieder schlecht aus. Nach einem Konter von Rotation bleibt dem Torschützen zum 2:1 Jiri Horinek nur noch die Notbremse.
Auch hier zeigt Schiri Fröde sofort auf den Punkt. Bei Rotation übernimmt Mannschafts-kapitän Norbert Paeh die Veranwortung und erzielt den erneuten Ausgleich zum 2:2. Horst Rau wechselte noch mal und brachte für Schuler Stefan Paulinsky.
Der MSV wollte den Sieg und setzte alles auf eine Karte. Nach einem schönen Seitenwechsel in der 86. Minute auf Carlo Hanzlik fasst der sich ein Herz und zieht aus ca. 20 Metern ab. Der immer länger werdende Ball schlägt unhaltbar für Schlussmann Rico Leuner im Tor der Dresdner ein.
Das hätte eigentlich der Sieg sein müssen, aber in der Nachspielzeit verstanden es die Meißner nicht, den Ball vom Tor fern zu halten oder in den eigenen Reihen zu halten.
Paul Morlock war bei den Dresdnern der Mann des Tages, der zum 3:3 Endstand einnetzte.
Meißen: Sima, Horinek, Hanzlik, Flade, Göhler, Montwill (Salomon), Polifka, Kunze, Schuler (Paulinsky), Behring, Diener (Förster)
02.10.10
Bittere Niederlage gegen den TSV Cossebaude
Meißen verliert 0:1 gegen Cossebaude und besiegelte die Niederlage in der ersten Halbzeit.
Nachdem das letzte Spiel bei Rotation Dresden ins Wasser fiel, trat mit dem TSV Cossebaude ein unmittelbarer Tabellennachbar gegen den MSV 08 an. Die Gäste kamen mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen und einem positiven Torverhältnis von 12:10 Toren nach Meißen.
Bei der 3:2 Niederlage gegen den Großenhainer FV holte Cossebaude einen 3:0 Rückstand auf und verpasste nur um Haaresbreite einen Punktgewinn.
Die Meißner sollten eigentlich gewarnt gewesen sein. Trainer Horst Rau musste auch diesmal auf einige Spieler verzichten. Mit Max Behring, Steve Jordan (erkrankt), Martin Polifka (rot gesperrt) und Sebastian Schicke (verletzt) fehlten gleich vier Stammspieler.
In den ersten Minuten hatte man noch den Eindruck, dass in diesem Spiel die drei Punkte in Meißen bleiben, doch schon nach zwölf Minuten wurde der MSV eiskalt erwischt. Nur ein hoher Ball aus dem Mittelfeld langte, um die gesamte Meißner Hintermannschaft und den raus gelaufenen Tormann Petr Sima auszuhebeln. Robert Petzold nutzte das Chaos in der Meißner Abwehr und netzte zur 1:0 Führung für die Gäste ein.
In der Folge entwickelte sich ein ruppiges Spiel, in dem schöne Spielzüge und Ballstafetten Mangelware waren.
Der mit drei Spitzen spielende MSV schaffte es nur selten, sich zwingende Torchancen zu erarbeiten. In der 38. Minute war es Stanley Kunze, der sich in aussichtsreiche Position spielte und aus halb linker Position abzog. Der Schuss verfehlte nur knapp das Gehäuse der Gäste. Nur fünf Minuten später verzieht Salomon nur knapp nach schöner Vorarbeit von Göhler.
Rau reagierte und wechselte in der Pause Nico Förster für Stefan Paulinsky ein.
Meißen spielte nun mit mehr Biss und erspielte sich einige Chancen, wie die in der 54. Minute von Maximilian Schuler, der sich bis in den Sechzehner des TSV spielt, aber an Tormann Steven Kunze scheitert.
In der 55. Minute ist es Salomon, der nach einem Zuspiel von Carlo Hanzlik ebenfalls an Steven Kunze scheitert.
In dieser Phase des Spiels hatte die Abwehr von Cossebaude alle Hände voll zu tun und Meißen werte sich mit buchstäblich Händen und Füßen gegen die drohende Niederlage und kassierte einige gelbe Karten.
In der 63. Minute brachte Horst Rau Tom Reichelt ins Spiel und Julian Diener musste vom Platz.
Wie schon gegen Strehla versuchten es die Meißner nun mit der Brechstange und rannten auf das Gegnerische Tor an, scheiterten aber wieder an der mangelnden Chancenverwertung.
In der 63. Minute verzieht Schuler frei vorm Tor stehend und in der 77. und 90. Minute vergibt Stanley Kunze nur knapp.
Insgesamt war dieses Spiel nichts für Fußballfeinschmecker und mit dieser Leistung sollten die Meißner ihr Saisonziel neu definieren.
MSV 08: Sima, Horinek, Hanzlik, Flade, Göhler, Salomon (Voss), Montwill, Kunze, Schuler, Paulinsky (Förster), Diener (Reichelt)
19.09.10
Meißner verschenken zwei Punkte
Am Ende der neunzig Minuten reichte es nur zu einem 1:1.
Nach den letzten beiden gewonnenen Spielen gegen Post Dresden und Fortschritt Meißen West, sollte die Siegesserie gegen den BSV Strehla fortgesetzt werden. Nach zehn gespielten Minuten hatte man keinen Zweifel daran, dass der MSV als Sieger vom Platz gehen würde.
Mit Sebastian Schicke, der verletzungsbedingt länger ausfallen wird, und Max Behring fehlten Horst Rau gleich zwei Stammspieler in seine Mannschaft. Jörg Göhler und Nico Förster bekamen die Chance und rückte in die Startelf.
Die Meißner begannen wie nicht anders zu erwarten offensiv. Julian Diener und Stanley Kunze arbeiteten auf den Außenbahnen sehr fleißig und versuchten immer wieder Förster und Salomon im Zentrum in Szene zu setzten.
Der MSV erarbeitete sich einige gute Chancen wie die in der 25. Minute als Salomon mit einer Flanke den frei vorm Tor stehenden Montwill bedient, der aber den direkt angenommenen Ball knapp über den Kasten von Gästekeeper Philipp Gippold lenkt.
Die Gäste aus Strehla wurden regelrecht in ihrer Hälfte eingeschnürt. Die Meißner taten sich aber schwer den Abwehrriegel des BSV zu durchbrechen und gaben das Spiel nach und nach aus der Hand. So sah Martin Polifka nach einem taktischen Foul die gelbe Karte. Diese sollte im Verlauf des Spiels noch Konsequenzen haben.
Nach der Pause versuchte der MSV wieder das Steuer zu übernehmen und kam auch gleich in der 46. Minute zu einer Chance durch Julian Diener, die der BSV zur Ecke klären konnte.
Trainer Horst Rau versuchte den Meißner Angriff zu verstärken und brachte in der 58. Minute Maximilian Schuler. Für ihn musste Julian Diener vom Platz.
Das Spiel wurde nun immer umkämpfter und verlor an Attraktivität. Geprägt von gelben Karten, wie in der 60. Minute für Horinek und in der 62. Minute für Montwill, wirkte das Schiedsrichtergespann um Wolfgang Küster in einigen Situationen etwas unglücklich.
Meißen verlor seine Linie und ließ sich von Strehla das Spiel aufdrücken und so war es nicht der MSV der das erste Tor erzielte sondern der BSV Strehla. In der 70. Spielminute nutzte Tobias Schmidt einen Freistoß und verwandelte direkt zur 1:0 Führung für den BSV. In der Folge entwickelte sich ein sehr hitziges Spiel und Martin Polifka, der in der ersten Hälfte schon gelb gesehen hatte, musste nach gelb roter Karte vom Platz.
Die Meißner holten nun die Brechstange raus und erhöhte mit einem Spieler weniger die Schlagzahl.
Nach schöner Vorarbeit von Stefan Paulinsky, der für André Salomon ins Spiel kam, traf Jörg Göhler in der 74. Minute nur das Lattenkreuz. Die Meißner warfen alles nach vorn und drängten auf den Ausgleich. So zog der aus der Abwehr aufgerückte André Flade in der 84. Minute mit einem beherzten Schuß einfach ab und traf den Pfosten.
Nur eine Minute später setzte sich Nico Förster schön gegen die BSV Abwehr durch und wurde im Strafraum zu Fall gebracht.
Schiedsrichter Wolfgang Küster zeigte sofort auf den Punkt. Meißens Mannschaftskapitän
Erik Montwill verwandelte den Strafstoß sicher zum letztendlich glücklichen 1:1 Ausgleich.
Meißen: Sima, Horinek, Hanzlik, Flade, Göhler, Salomon (Paulinsky), Montwill, Förster, Polifka, Kunze, Diener (Schuler)
13.09.10
Von Wolfgang Stübler
Viele Tore im Meißner Stadtderby
Das war seit Jahr und Tag das erste echte Kräftemessen in einem Pflichtspiel zwischen den Männern aus dem Heiligen Grund und denen aus dem Triebischtal. Und es lockte immerhin 310 Zuschauer ins Stadion, die sehen wollten, wie entweder der Favorit strauchelt oder ob die Fronten geklärt sind.
Ein langes Abtasten gab es nicht. Schon nach sieben Minuten bediente Stanley Kunze André Salomon, doch Fortschritt-Keeper Maik Fischer war eher am Ball. Drei Minuten später ließ Felix Heinrich seinen ersten Schuss los, der aber für Petr Sima keine Gefahr bedeutete. Danach pegelte sich die Partie immer mehr zu Gunsten des MSV ein. Mehr Ballbesitz brachte die größeren Spielanteile. Aber Fortschritt stand sehr tief, hatte zeitweise lediglich Rico Schumann an der Mittellinie postiert. So dauerte es bis zur 20. Minute und dem längst fälligen Führungstreffer. Kunze hatte erneut eine Flanke auf Salomon geschlagen, der sich per Kopf bedankte. In der Folgezeit spielte nur noch der Gastgeber, hatte aber Probleme, den dichten Abwehrriegel der Triebischtaler zu knacken.
In der 40. Minute konnte Maik Fischer gerade noch einen Schuss von Salomon zur Ecke lenken, verletzte sich aber dabei ohne gegnerische Einwirkung und musste wenig später ausscheiden. Zuvor hatte er aber doch noch das 0:2 hinnehmen müssen. Nach einem Eckstoß Erik Montwills hatte Jiri Horinek einköpfen können(41.).
Nur zwei Minuten nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit hatte Fischers Nachfolger André Baumgart keine Chance gegen Nico Förster, der aus 22 Metern abgezogen hatte und ins obere Eck traf. Fortschritt nach der Pause ein wenig mehr hinten heraus getreten, wurde aber erneut durch einen Sonntagsschuss getroffen. Diesmal war Martin Polifka der Schütze (4:0/59.).
Die Triebischtaler wollten das aber so nicht stehen lassen und machten ihrerseits Druck. Der wurde auch sofort belohnt durch Martin Wolf, der in der 63. Minute an Sima vorbei in lange Eck schoss. Zwar lag die Platzhoheit nach wie vor beim MSV, der aber seine weniger verdienten Chancen nicht zu nutzen wusste (Salomon, Horinek) und auch etwas seine Linie verlor. So kam das 2:4 durch die aufbegehrenden Fortschrittler nicht ganz unerwartet. Nach einem Freistoß hatte Rico Schumann seine Kopfballchance genutzt (71.). Bei den Gastgebern war nachlassende Konzentration nicht zu übersehen und die Elf von Uwe Köppe kam zu weiteren Torgelegenheiten, vor allem bei ruhenden Bällen. Aber ihr war auch der Kräfteverschleiß anzusehen, sodass die Gastgeber durch Julian Diener (82.) und abermals André Salomon (87.) den alten Abstand wieder herstellen konnten.
Bei aller Brisanz, die über dieser Partie lag, ging es überaus fair zu. Schiedsrichter Sebastian Gries musste nur einmal wegen eines Trikotzupfers zur gelben Karte greifen. Positiv auch die gute Zusammenarbeit mit Fortschritt in punkto Sicherheit durch Jörg Bellmann.
MSV: Sima, Horinek, Schicke, Hanzlick, Flade Polifka (Göhler), Kunze, Montwill, Behring (Jordan), Salomon, Förster (Diener)
09.09.10